Geocaching: Spannender Zeitvertreib für den Urlaub

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Mittlerweile begeistern sich weltweit 6 Millionen für Geocaching. Doch viele wissen nicht, was sich hinter diesem Begriff überhaupt versteckt. Dabei handelt es sich um eine moderne Art von (satellitengestützter) Schatzsuche, die übrigens auch eine Möglichkeit bietet, sein Reiseziel auf eine besondere Art zu entdecken.

 

Originelle Verstecke sind typisch für raffiniertes Geocaching - copyright Pavel Ševela / Wikimedia Commons

Wie auf Techfacts.de erklärt, geht es beim Geocaching generell darum, einen Behälter aufzuspüren, der von jemandem an einem interessanten Ort versteckt wurde – dieser jemand hat die Koordinaten dazu im Internet veröffentlicht. Im Behälter findet sich ein Logbuch, in dem der Finder einen Eintrag hinterlassen kann. Manchmal warten auch Gegenstände mit einem niedrigen Wert, die man im Idealfall gegen eine andere lustige, wetterfeste Kleinigkeit eintauscht.

Entstanden ist Geocoaching im Jahr 2000, als die amerikanische Regierung unter Bill Clinton die künstliche Ungenauigkeit der GPS-Ortung entfernte. Bald schon versteckten Outdoor-Fans in den USA die ersten Geocaches an speziellen Orten, die mit einem GPS-Empfänger aufgespürt werden konnten. Es dauerte nicht lange, bis man die Standorte online stellte und ein neuer Trend begann. Der Name wird übrigens davon abgeleitet, wonach gesucht wird: Geo = „Erd-„ oder „Land-„ und Cache = „geheimes Lager“ oder „Versteck“.

Geocache bezeichnet also ein Verstreck irgendwo im Freien.Wem im Urlaub langweilig wird oder wer besondere Orte entdecken möchte, kann sich auch auf Reisen – mit der gesamten Familie – auf Geocaching begeben. Dazu sucht man online die Umgebung nach passenden Zielen ab (z.B. www.geocaching.com), mit der Geocaching-App am Smartphone funktioniert dies am bequemsten. Meistens gibt es Informationen  über den jeweiligen Schwierigkeitsgrad des Verstecks, Attraktivität, Tourenlänge, Routenbeschaffenheit sowie Familientauglichkeit. 

Wer sich nicht mit einem GPS-Gerät, sondern direkt mit dem Handy mit entsprechender Funktion auf die Suche begibt, folgt dem grünen Navigationspfeil in der App – mithilfe der Koordinaten, der Karte oder dem Kompass kann die Suche nach den versteckten Geocaches beginnen. Meistens wird man bis fünf bis zehn Meter ans Ziel heran navigiert, mehr Genauigkeit ist nicht möglich. Findet man ein Geocache, kann man sich nicht nur in das Logbuch vor Ort, sondern auch online eintragen. Bei einigen Geocaches ist die Versteckidee an sich die eigentlich Attraktion, viele weisen aber auch zu Orten, an die man sich sonst wohl nicht begeben hätte.

Dabei lassen sich geologische Besonderheiten, eindrucksvolle Landschaftsabschnitte oder abenteuerliches Gelände entdecken – zum Finden mancher Geocaches sind mitunter Kletterkünste notwendig. Die wichtigsten Regeln beim Geocaching sind ein achtsamer Umgang mit der Natur, das Zurücklegen des „Schatzes“ an denselben Ort und einen Fund online nur zu loggen, wenn man ihn wirklich aufgespürt hat.