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Reiseausrüstung: Mit diesen robusten Uhren geht es durch dick und dünn

Kategorie: Travel News ǀ

Ob es auf Weltreise geht oder zum Outdoor-Trip in die Wildnis: Armbanduhren sind ein unerlässliches Hilfsmittel, wenn es darum geht, die Zeit zu bestimmen oder das Datum abzulesen. Darüber hinaus gibt es einige essenzielle Zusatzfunktionen, die Reisenden besonders in Extremsituationen zugutekommen. Unser Ratgeber erklärt, worauf man beim Kauf achten sollte, und stellt zwei empfehlenswerte Modelle vor.

 

Mit dieser robusten Uhr kann nichts schiefgehen; (c)flickr.com Breitling Emergency II S STEEL, CC BY 2.0

Worauf Outdoor-Urlauber bei der Uhrenwahl achten sollten

Soll die Reise in die Natur gehen, kann es mitunter schon einmal etwas grob und schmutzig werden. Eine Armbanduhr für Abenteurer muss daher ganz besondere Anforderungen erfüllen. Sie verfügt idealerweise über ein robustes Gehäuse – etwa aus Stahl oder Titan. Uhren aus Titan haben den Vorteil, zugleich robust und leicht zu sein. Idealerweise ist in das Gehäuse kratzfestes Glas – vorzugsweise Saphirglas – eingelassen. Zusätzlicher Kautschuk- und Silikon-Schutz kann für eine noch höhere Stoßresistenz sorgen. Eine hohe Wasserdichtheit ist für eine Outdoor-Uhr ebenfalls unerlässlich. Klassischerweise sind Militäruhren ideal für Outdoor-Trips geeignet. Sie werden zumeist für eine Vielzahl von Extremsituationen konzipiert und halten selbst den widrigsten Bedingungen Stand. Die Auswahl bei Chrono24 zeigt, dass es Militäruhren in den verschiedensten Preisklassen und sowohl mit Quarz- als auch Automatikwerk gibt. Für welches man sich entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Automatikwerke haben den Vorteil, von Batterien unabhängig zu sein. Quarzwerke wiederum sind selbst in günstigeren Preisklassen im Regelfall präziser und ermöglichen trotz eines verhältnismäßig niedrigen Preises umfangreiche Zusatzfunktionen, die mechanisch nur mit einem höheren Aufwand und dementsprechend höheren Kosten zu realisieren sind.

Zwei Modelle für Extremsituationen aller Art im Check

Unser erstes sehr empfehlenswertes Modell für extreme Situationen ist die Breitling Emergency: Das gute Stück schlägt in der aktuell zweiten Auflage zwar mit rund 14.000 Euro ordentlich zu Buche, es hat aber auch bereits 20 Menschen das Leben gerettet. Möglich war dies dank dem integrierten Mikrosender, der auf internationalen Notruffrequenzen sendet. Ursprünglich wurde die Funktion für Piloten konzipiert, doch mit der zweiten Auflage, die abwechselnd digital auf 406 MHz und analog auf 121,5 MHz Notrufsignale sendet, wird die Uhr auch für Segler und Abenteurer in der Wildnis interessant. Der integrierte Akku hält Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius Stand und muss etwa alle zwei Monate aufgeladen werden. Die Victorinox I.N.O.X. setzt demgegenüber andere, nicht weniger sinnvolle Schwerpunkte: Das Modell des berühmten Herstellers von Schweizer Taschenmessern verfügt zwar über keine Notruffunktion, hält aber selbst einem 64 Tonnen schweren Panzer Stand. Ganze 130 Belastungstests wurden vor der Veröffentlichung durchgeführt: Dazu zählt auch ein Waschgang bei 90 Grad. Selbst ein Sturz aus zehn Metern Höhe auf Beton ist für diese Uhr mit ihren Nehmerqualitäten kein Problem. Damit erfüllt sie die Anforderungen des US-Militärs. Ein zusätzlicher abnehmbarer Silikonschutz stellt noch größere Stoßfestigkeit sicher und macht sie zu einem perfekten Begleiter für Trips aller Art. Kostenpunkt: Je nach Ausführung zwischen rund 500 und 1.000 Euro.