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Sydney - Australien in a Nutshell

Kategorie: Travel News ǀ

Wer im Urlaub nach Australien fliegt, möchte die Zeit so gut wie möglich nutzen. Aus diesem Grund bleiben viele Touristen selten mehr als ein paar Tage an einem Ort, schließlich sind allein die Sehenswürdigkeiten entlang der Küste kaum zu schaffen. Warum Sydney einen längeren Aufenthalt lohnt? Hier sind vier gute Argumente.

 

Sidney - Blick auf das Opera House bei Nacht; CC0pixabay

#1 Die Strände

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die Strände nach Norden hin weniger überlaufen und naturnäher sind. Am bekanntesten ist sicherlich der im Osten Sydneys gelegene Bondi Beach, dort tummeln sich auch die meisten Touristen. Er ist vom Zentrum aus sehr gut erreichbar, allerdings ist er zu jeder Jahreszeit recht voll. Dorthin geht man vor allem zum "Sehen und gesehen werden". Der Shelly Beach weiter nördlich auf der Halbinsel Manly befindet sich inmitten eines Naturschutzreservats. Er liegt abgeschiedener und ist besonders Tauchern ans Herz zu legen. Denn in dem klaren Wasser sind mehr als 500 Arten an Meeresbewohnern zu Hause. Generell sind die meisten Strände sehr familienfreundlich, der Clontarf Beach sticht jedoch besonders hervor. Er ist mit einem Spielplatz, Barbecues, Pools und einem Café ausgestattet und damit hervorragend für Familien mit kleinen Kindern geeignet. In Australien ist es aufgrund der intensiven Sonnenstrahlung bei allen Aktivitäten im Freien immens wichtig, mehrmals täglich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor aufzutragen und eine Kopfbedeckung sowie eine Sonnenbrille mit ausreichendem UV-Schutz zu tragen. Modelle mit hoher Protection gibt es zum Beispiel hier von Ray-Ban.

#2 Chinatown

In Chinatown in der Nähe des Darling Harbour können Touristen in die Vielfalt der asiatischen Kultur eintauchen. Denn anders als es der Name andeutet, sind in dem Viertel längst nicht nur chinesische Einflüsse zu finden. In den Gassen lässt sich stundenlang schlendern, Souvenirs shoppen und authentische asiatische Küche genießen. In den Straßencafés bekommt man etwa ein japanisches Frühstück mit Misosuppe und gegrilltem Lachs (empfehlenswert ist das Pinto Sydney in der Campell Street), oder man probiert sich durch diverse Varianten hausgemachter Dumplings (sehr lecker im Chinese Noodle House in der Quay Street). Es lohnt sich auf jeden Fall, vorab den Veranstaltungskalender zu konsultieren, denn in Chinatown finden rund ums Jahr Feste und Kulturevents statt.

#3 Sydney zu Fuß

Das Wetter ist hervorragend und es gibt viel zu erkunden - was liegt da näher, als Sehenswürdigkeiten wie den Sydney Tower, die Harbour Bridge (unbedingt rübergehen!) oder die Sydney Opera zu Fuß zu besichtigen? Wer es gemütlich mag, teilt sich die Strecke in Tagesetappen ein und macht beispielsweise am ersten Tag einen Spaziergang durch Sydneys ältestes Stadtviertel The Rocks, am zweiten einen Rundgang durch den Botanischen Garten und am dritten einen Ausflug in den Harbour National Park. Für längere Strecken ist die Opal Card zu empfehlen, mit der man den gesamten öffentlichen Nahverkehr sowie Fähren in und um Sydney nutzen kann.

#4 Die Blue Mountains

Einige Tage sollte man sich unbedingt für einen Wochenendausflug in die Blue Mountains reservieren. Die Anreise mit der Bahn dauert etwa zwei Stunden, dann ist man in dem verwunschen anmutenden Gebirge westlich von Sydney angekommen. Die Highlights lassen sich gar nicht abschließend aufzählen, deswegen sei hier nur eine Auswahl genannt: die Felsformation Three Sisters, ausgedehnte Eukalyptuswälder, Wasserfälle und Canyons. Aktivurlauber können wandern, klettern oder sich einer geführten Tour zu den Jenolan Caves anschließen. Eine Alternative zum Zelten ist übrigens eine Übernachtung in einem der verstreut liegenden kleinen Dörfer. Mehr Impressionen gibt es in diesem Artikel.