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Thailandurlaub: Pai – eine besondere Kleinstadt

Kategorie: Travel News ǀ

Thailand ist ein wunderbar vielfältiges Land voller freundlicher Menschen. Während Bangkok, die Inseln und Strände Thailands sehr bekannt sind, ist der Norden des Landes noch nicht so sehr überlaufen. Besonders faszinierend ist das Städtchen Pai – für viele ein Ort der Ruhe.

Bambusbrücke bei Pai in Thailand; (c) suradeach seatang fotolia.de

Wer einen vollständigen Eindruck von dem wunderbaren Land erhalten möchte, muss neben der quirligen Millionenstadt Bangkok und den idyllischen Stränden und Inseln im Süden auch den Norden bereisen. Speziell die Orte nördlich der Metropole Chiang Mai bis zur Grenze Burmas sind einmalig und völlig anders als etwa Zentral- oder das südliche Thailand. Grund dafür ist vor allem die unterschiedliche Landschaft: Berge mit dichten Regenwäldern, Passstraßen mit Serpentinen, idyllische Seen und Flüsse, rauschende Wasserfälle. Zudem sind die Einheimischen im Norden noch entspannter und freundlicher als im übrigen Thailand – das liegt vermutlich daran, dass der Tourismus hier noch nicht so intensiv ist.

Zugegeben, Pai, die Kleinstadt in der bergigen Provinz Mae Hong son, im Nordosten Thailands, ist längst nicht mehr so verschlafen wie noch vor einigen Jahren und nun auch kein Geheimtipp für den Thailandurlaub mehr und trotz inzwischen großer Beliebtheit ist das Städtchen für viele nach wie vor ein Ort der Ruhe. Egal ob Yogakurs oder -retreat, Reiki- oder Kochkurs, Meditationsretreats – Gelegenheiten, sich zu entspannen, gibt es auch abseits der Hängematte zuhauf. Abenteuerlustige lassen sich von Rafting oder Kajak-Touren auf dem Pai-River verlocken, eine Trekkingtour führt zu unberührten Orten. Der Besuch diverser Bergdörfer interessiert Kulturliebhaber. In heißen Quellen zu baden oder Elefanten zu beobachten, sind weitere Möglichkeiten, wie man hier die Zeit verbringen kann.

Pai befindet sich 130 Kilometer entfernt von Chiang Mai und innerhalb von drei Stunden ist man per Auto oder Minibus dort angekommen – besonders ist bereits die Anfahrt: Die Straße verläuft auf etwa 70 Kilometern in über 700 Serpentinen durch den Dschungel; wer einen empfindlichen Magen hat, wird die Fahrt nicht sehr genießen, die übrigen können sich über die grandiosen Aussichten freuen. Die Umgebung von Pai fasziniert mit einer ruhigen Schönheit und sattgrüner Natur.

Hat man es erst einmal nach Pai geschafft, erwartet eine besonders ruhige Atmosphäre, faszinierende Sehenswürdigkeiten und eine wunderschöne Natur. Gut, wenn man viel Zeit zum Erholen, Entspannen oder auch für diverse Aktivitäten im Gepäck hat.

Beste Reisezeit

Die ideale Reisezeit für den kühleren Norden des Landes reicht von Oktober bis Februar, wenn fast kein Regen fällt und Tagestemperaturen von 30 Grad angenehm sind. Im Dezember und Januar kann das Thermometer nachts allerdings durchaus unter 15 Grad sinken, während es zwischen März und Mai mit bis zu 40 Grad unerträglich heiß werden kann. Ende Juni bis Anfang Oktober herrscht hier die Regenzeit, manche Strecken sind dann aufgrund von Überschwemmungen nicht mehr passierbar.

Tipps und Sehenswürdigkeiten

⦁ Wasserfall Mae Yen – rund sieben Kilometer entfernt von Pai, einer der schönsten der Region, erreichbar nach einem relativ langen Fußmarsch

⦁ Wasserfall Moe Paeng – ca. neun Kilometer von Pai entfernt, eine der Hauptattraktionen der Umgebung mit einem natürlichen Pool zum Baden

⦁ World War II Memorial Brücke – etwa neun Kilometer südlich der Kleinstadt, erbaut während des Zweiten Weltkriegs von Japanern ⦁ Thai Pai Hot Springs – eine der vielen natürlichen Thermalquellen, die zu einem wohltuenden Bad einladen.

⦁ Pai Village Varm – ein 2014 eröffnetes Gelände, wo man Alpakas, Schafe oder Hasen füttern kann

⦁ Mittwochsmarkt – im Süden der Stadt, ein großes Angebot und quirliges Treiben ⦁ Weißer Buddha – ein von weitem sichtbarer Tempel und Wahrzeichen von Pai