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Verreisen im Winter: Tipps für die Vorbereitung auf den Langzeiturlaub

Kategorie: Travel News ǀ

Mit der nahenden kälteren Saison sehnen sich viele wieder nach wärmeren Temperaturen. Urlaubsdestinationen wie die Kanaren, Zypern oder Ägypten eignen sich ideal für einen längeren Aufenthalt im Winter – egal ob man im Ruhestand oder in Elternzeit die Sonne genießen oder mit dem Laptop der Kälte entflieht. Mit einigen Tipps lässt sich die Winterflucht gut planen.

Fuerteventura ist ein beliebtes Zeil von Langzeiturlaubern; CC0

Es gibt immer mehr Berufe, die sich ortsunabhängig ausüben lassen. Notwendig sind nur ein Internetanschluss und ein Laptop. Dies führt dazu, dass sich vor allem unter den Langzeiturlaubern im Winter längst nicht mehr nur Rentner befinden. Viele Familie nutzen zudem die Elternzeit für eine ausgedehnte Reise mit dem Nachwuchs. In der kalten Saison zieht es besonders viele für einen Langzeiturlaub in wärmere Gefilde. Egal ob Rentner, Berufstätige oder Elternzeit mit dem Nachwuchs im Ausland – wichtig ist es, seine Abwesenheit rechtzeitig und sorgfältig zu planen.

1. Reisebudget, wichtige Dokumente und Gesundheit am Urlaubsort: Einfach in den Flieger steigen und los? Für die meisten läuft es wohl nicht so ab. Sich aber im Flugzeug noch entspannter zurücklehnen kann, wer sich früh genug mit seinen Urlaubserwartungen und dem monatlichen Reisebudget befasst hat. Bevor man einen Langzeiturlaub bucht, sollte man sich einen Überblick über die Lebenshaltungskosten vor Ort verschaffen. Nicht nur eventuell notwendige Impfungen, Medikamente, Reise- und Krankenversicherungen sowie ein möglicherweise notwendiges Visum schlagen zu Buche. Auch die Ausgaben vor Ort müssen berücksichtigt und sollten vor allem nicht unterschätzt werden. Außerdem empfiehlt es sich, ein Polster für ungeplante Ausgaben, etwa für einen plötzlich erforderlichen Rückflug, einzuplanen.

Wer einen längeren Aufenthalt außerhalb der EU plant, erkundigt sich möglichst früh über mögliche Visa- und Einreisebestimmungen. Bis zum Erhalt notwendiger Visa können nämlich mehrere Wochen verstreichen. Wichtig: Auf die Gültigkeit von Reisepass und Personalausweis achten – das gilt auch für Reisen innerhalb der EU. Auch einen Gesundheitscheck beim Arzt sollten Langzeiturlauber in spe einplanen, das gilt vor allem, wenn regelmäßig Medikamente einzunehmen sind. Wichtig ist ein genügender Vorrat – in manchen Ländern gibt es keine Medikamente in gewohnter Qualität. Eine gut sortierte Reiseapotheke sollte sich schließlich genauso wie eine Impfpass-Kopie im Koffer befinden.

2. Angelegenheiten zu Hause vorher regeln: Miete, Strom- und Gasrechnung, Handy- und Telefonkosten, Zeitungsabo – die Planung eines Langzeiturlaubs bringt im Idealfall einen Haushaltskassen-Check mit sich. Wer seine monatlichen Ausgaben sorgfältig prüft, kann unnötige Verträge vor der Abreise kündigen oder pausieren. Das spült mehr Geld in die Reisekasse. Wer seine Wohnung untervermieten darf und möchte, sollte sich früh genug nach seriösen Untermietern umsehen.
Wichtige Dokumente wie Führerschein, Reisepass und Versichertenkarte führt man am besten als Kopie mit, eine bleibt daheim und eine sollte online gespeichert werden. Rechtzeitig sollte man sich um eine Vertrauensperson kümmern: Diese leert regelmäßig den Postkasten, gießt Blumen und regelt Unvorhergesehenes – deshalb sollte sie eine Vollmacht bekommen, um jederzeit im Sinne der Langzeiturlauber handeln zu können.

3. Sicherheit im Langzeiturlaub: Vor allem bei längeren Aufenthalten im Ausland wird eine Reisekrankenversicherung notwendig. Lediglich innerhalb des EU-Raums greift die gesetzliche Krankenversicherung – in der Höhe der deutschen Regelsätze. Eine zusätzliche Krankenversicherung fürs Ausland bietet weltweiten Schutz in voller Höhe. Inkludiert ist außerdem ein medizinisch sinnvoller Rücktransport nach Hause. Hier empfiehlt es sich, die versicherte Reisedauer zu überprüfen. Meist deckt eine Jahres-Reisekrankenversicherung mehrere Urlaube im Jahr ab. Jedoch greift der Versicherungsschutz pro Reise lediglich zwischen 42 und 45 Tage durchgehend – wer länger verreist, muss seine Versicherungsdauer verlängern.