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Südostasien: Vietnam individuell entdecken

Kategorie: Travel News ǀ

Fast jeder kennt Vietnam aus diversen US-amerikanischen Filmen, in denen der Vietnamkrieg thematisiert wurde – bis heute sind dessen Nachwirkungen im Land zu spüren, das mittlerweile Jahr für Jahr mehr Reisende anlockt: Herrliche Strände, sattgrüne Reisfelder, köstliches Essen und faszinierende Tempel sind oft der Grund.

 

Schönes Vietnam! CC0 pixabay

Ein wesentlicher Teil der Geschichte von Vietnam ist natürlich der Vietnamkrieg (1955 – 1975), der das Land sehr geprägt hat – bis heute erinnern beispielsweise unzählige Museen daran. Mitunter gerät dabei in Vergessenheit, dass das Land von 1883 bis 1945 eine französische Kolonie war, auch der französische Einfluss ist noch immer spürbar: Oft fühlen sich Reisende in Vietnam ins alte Frankreich versetzt. Oft finden sich französische Kolonialbauten direkt neben vietnamesischen Pagoden. Das Land hat eben einen ganz besonderen Charme, der sich angesichts von Kultur, Geschichte und Tradition ergibt, aber auch auf die beeindruckende Landschaft, das köstliche Essen sowie die vielen Gegensätze zurückführen lässt.

Vietnam individuell entdecken:

So laden zum einen wunderbare Strände, kleine Gassen und einmalige Tempel zum Genießen und Entspannen ein, während zum anderen die Städte mit ihrem quirligen Treiben, Gewusel und Verkehrschaos das Kontrastprogramm zu bieten haben. Je nach Vorliebe, Geschmack und Interesse lässt sich ein tolles Urlaubsprogramm zusammenstellen: Erleben Sie Ihre Vietnam Reisen individuell!

Vietnam im Überblick:

Aufgrund seiner länglichen Form wird Vietnam, das beinahe so groß wie Deutschland ist, auch als „Bambusstange mit zwei Reisschalen“ bezeichnet. Reisterrassen sind auch ein charakteristisches Merkmal der vielfältigen Landschaft, zu der außerdem Flussdeltas, Gebirge, Hochebenen und wunderschöne Strände gehören. Insgesamt zählt Vietnam knapp 90 Millionen Einwohner auf etwa 335.000 km2 – insbesondere die Hauptstadt Hanoi ist in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen: Mittlerweile leben hier beinahe 7 Millionen Menschen. Die größte Stadt ist allerdings Ho Chi Minh. Seit den 90er-Jahren hat sich Vietnam für den Tourismus geöffnet – in manchen Orten herrschte innerhalb kürzester Zeit Massentourismus, doch nach wie vor finden sich ruhige und nahezu unentdeckte Fleckchen. Überdies handelt es sich bei Vietnam um ein sicheres Reiseziel, an dem es äußerst selten zu Gewaltverbrechen kommt.

Beste Reisezeit:

Vietnam lässt sich das gesamte Jahr über bereisen. Die ideale Reisezeit im subtropischen Norden erstreckt sich von November bis April, im Zentralvietnam von April bis September und im ganzjährig tropischen Süden von November bis April. Von Oktober bis April bieten Phu Quoc und Mui Ne auf dem Festland angenehmes Strandwetter.

Vorankommen:

Aufgrund seiner langgestreckten Form bevorzugen viele das Flugzeug, um in die Mitte Vietnams oder von Norden nach Süden zu gelangen. Relativ beliebt ist außerdem das Zugfahren, vor allem Overnight-Züge. In den Städten sorgen Taxis für ein sicheres und günstiges Vorankommen.

Kulturelle Charakteristika:

Die Kultur des Landes wird in erster Linie durch die originale Kultur Vietnams, doch ebenso durch Kolonialzeit der Franzosen bestimmt. Bis heute existieren französische Viertel mit prächtigen Bauten und französischen Konditoreien. Die Landsleute sind äußerst höflich, niemals wird man Einheimische fluchen oder öffentlich streiten sehen. Als höchst unhöflich gilt außerdem eine Berührung am Kopf, das betrifft auch für die Kleinsten. Der Respekt gegenüber Älteren gebietet es auch jungen Vietnamesen, die größer als ein älterer Mitmensch sind, gebeugt an diesem vorbeizugehen. Zu leichte Kleidung gilt als verpönt – selbst am Strand tragen Vietnamesinnen keinen Bikini, Reisende müssen sich diesbezüglich aber nicht anpassen. Ganz wichtig: Niemals sollte man Stäbchen in Reisgerichten stecken lassen – das soll nämlich einen Todesfall heraufbeschwören. Typisch vietnamesisch ist außerdem das Kochen auf der Straße: Auch Hausfrauen bereiten die Familienmahlzeiten auf dem Bürgersteig zu, wo sie auch ihr Geschirr abwaschen.

Kulinarische Vielfalt:

Die vietnamesische Küche ist leicht, günstig und gesund – Chili, Kokosmilch, Zitronengras, Minze, Limone und Koriander sind beliebt. Vor Magen-Darm-Erkrankungen müssen sich Reisende übrigens nicht fürchten, in der Regel sind die zahlreichen Essens-Stände oder –Restaurants auf der Straße sogar hygienischer als herkömmliche Restaurants - und dort lassen sich in jeder Stadt die typischen Gerichte am besten entdecken.

Wer das Land und Leute kennenlernen möchte und sich dabei auch abseits von touristischen Trampelpfaden bewegen will, stellt sich am besten selbst ein Reiseprogramm zusammen – dabei sind auch spezielle Anbieter gerne behilflich