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Zecken-Gefahr in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern

Kategorie: Travel News ǀ

Jedes Jahr gibt es in Baden-Württemberg 100 bis 150 FSME-Neuerkrankungen – damit befindet sich das Bundesland an erster Stelle bundesweit, gefolgt von Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

 

Zecken im Schwarzwald

Im schönen Schwarzwald lauert überall die Zeckengefahr - © mikey - Fotolia.com

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 150 ist die Gefahr im Risikogebiet Baden-Württemberg, nach einem Zeckenbiss mit FSME infiziert zu werden, sehr hoch. Bricht die Krankheit aus, müssen Patienten mit einem schweren Verlauf rechnen – 70 Prozent haben mit langwierigen Schäden zu kämpfen.

Impfungen sind daher zu empfehlen, die Nebenwirkungen sind heute beinahe zu vernachlässigen: Komplikationen treten bei 1,5 Fällen pro einer Millionen Impfungen auf. Vor allem Baden-Württemberg – der deutsche Zecken-Hot Spot – weist mit durchschnittlich 28% eine recht niedrige Impfquote auf, in besonderen Risiko-Gebieten, wie der westlichen Schwäbische Alb, liegt diese allerdings bei 60%.

Einheimischen sowie Reisenden, vor allem Wanderern, wird daher nahegelegt, sich unbedingt einer Impfung zu unterziehen. Das gilt in gleicher Weise auch für weitere Bundesländer, die in abgestufter Form unter Zeckenbefall leiden, wie Bayern Hessen, Rheinland-Pfalz und Thüringen.

Eine aktuelle "Zecken-Karte" mit Risikogebieten bundesweit vom Robert-Koch-Institut gibt es hier ...