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Zu Besuch bei den Nachbarn - Reisen in Dänemark

Kategorie: Travel News ǀ

Trotz der geographischen Nähe gab es eher wenige deutsche Urlauber, die in den letzten Jahren die Grenze nach Dänemark passierten. Dabei hat unser nördlicher Nachbar einige bekannte Sehenswürdigkeiten und tolle Naturlandschaften zu bieten, die damit zu einer attraktiven Alternative für jeden Reisenden werden.

 

Kopenhagen Panorama; (c) fotolia.de Sergii Figurnyi

Die Hauptstadt im Blick

Selbst für Reisende aus Norddeutschland mag Kopenhagen mit dem Auto nicht der nächste Weg sein, doch die Hauptstadt von Dänemark hat zahlreiche schöne Seiten zu bieten. Zunächst ist es der historische Stadtkern, der Jahr für Jahr zahlreiche Touristen anzieht. Die bekannten bunten Fassaden, die zahlreiche Postkarten zieren, beherbergen die wichtigsten Museen des Landes und sind daher auch kulturell von immenser Bedeutung. Eine große Besonderheit Kopenhagens findet sich ebenfalls in der Innenstadt: der Tivoli. Hier handelt es sich um einen großen Erholungs- und Vergnügungspark, der viele malerische Stellen im Grünen und ansprechende Fahrgeschäfte zu bieten hat. Entsprechend gestaltet sich ein Ausflug in die Hauptstadt schnell zu einem belebten Abenteuer für die ganze Familie.

 

Auf dem Spuren Hamlets

Die Insel Seeland, die sich etwas nördlich von Kopenhagen befindet, bietet ihren Besuchern ebenfalls zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Dazu zählt das berühmte Schloss Kronborg, welches bereits im 16. Jahrhundert erbaut wurde. Aufgrund des auffallenden Stils der Renaissance zählt es längst zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist somit das touristische Zugpferd der gesamten Insel. Bekannt ist das Schloss Kronborg unter anderem als das Hamlet-Schloss, da der englische Dramatiker William Shakespeare genau hier sein bekanntes Stück Hamlet ansiedelte. Noch heute pilgern Literaturfans deshalb auf die beschauliche Insel und genießen den Ausblick vom Schloss. Hinzu kommen zahlreiche Erholungsmöglichkeiten und ausgiebige Küsten auf Seeland, welche bei den Besuchern ebenfalls hoch im Kurs stehen.

 

Der Nationalpark Mols Bjerge

Wer gerne die Natur Dänemarks aus nächster Nähe erleben möchte, sollte den Nationalpark Mols Bjerge besuchen. Er ist auf der Halbinsel Djursland gelegen und umfasst neben großen Wald- und Grünflächen auch riesige Küstengebiete. Speziell die warmen Monate des Sommers laden zu ausgiebigen Wanderungen oder Radtouren durch den Nationalpark ein, der unter Naturliebhabern schon längst zu den großen Attraktionen des Landes zählt. Da die Flächen nun schon seit dem Jahr 2007 unter Naturschutz stehen und nicht mehr bewirtschaftet werden dürfen, entwickelte sich das Gebiet seither zur Heimat zahlreicher seltenen Tier- und Pflanzenarten wie der Küchenschelle oder der Pechnelke. Mit Sicherheit lässt sich dort der umfassendste Eindruck von den natürlichen Begebenheiten des Landes gewinnen.