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Umzug New Orleans Jazz; pixabay CC0

 

Die Ursprünge des Jazz liegen in Afrika. Die aus ihrer Heimat verschleppten Schwarzen bewahrten sich auch in der Gefangenschaft die gewohnten Rhythmen, die sich allmählich mit populärer »weißer« Musik vermischten. Das Ergebnis waren Spirituals und Gospel Songs.

Ab der Jahrhundertwende entwickelte sich der New Orleans - Jazz. Es heißt, er sei im damaligen Rotlichtviertel Storyville entstanden, aber manches spricht dafür, dass er auf ältere Straßenmusik zurückgeht.


Denn in den Jahren nach dem Bürgerkrieg wurden die Instrumente der Militärkapellen billig verkauft. Zahlreiche schwarze Musiker gelangten so an gebrauchte – vor allem – Blasinstrumente und schlossen sich zu Marching Bands zusammen, die bei Paraden, Tanzveranstaltungen und Beerdigungen aufspielten. Auf dem Weg zum Friedhof war tragende religiöse Musik üblich, aber auf dem Rückweg improvisierte man lebendigere Varianten (jazzing them up), die Anfänge des Jazz. Er wurde zwar zunächst vorwiegend von Schwarzen gespielt, bald aber auch von weißen Musikern übernommen und weiterentwickelt.