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Die Pueblokultur in den USA


Blättert man in der USA-Reiseliteratur, so scheint die Pueblo-Kultur sakrosankt gegen jedwede objektivierende Beurteilung zu sein. Tatsächlich weisen alle Pueblo-Gruppierungen individuelle Besonderheiten auf, beeindrucken an Festtagen durch eigene Tanzrituale und Trachten und bringen immer wieder Künstler hervor, die handwerkliche Spezialitäten in bewundernswerter Form kultivieren (Schmuck, Lederartikel, Tongeschirr und anderes mehr).

Sehenswert sind die Pueblos (Dörfer) heutzutage dennoch nur sehr bedingt. Die meisten von ihnen besitzen zwar einige konservierte oder restaurierte Adobebauten der überlieferten Art, bestehen jedoch überwiegend aus weniger attraktiven Anwesen mit Wellblechdach. Seien es nun San Ildefonso, San Juan, Santa Clara, das gelobte Picuris Pueblo (San Lorenzo) oder andere, man muss schon viel spezifisches Interesse mitbringen, um Besuche als gewinnbringend zu empfinden. Die einzige (leider kostspielige) Ausnahme bildet das Taos Pueblo.