Suche innerhalb von reisebuch.de

<< Vorherige Seite

Embarcadero Center in San Francisco

Zwei Blocks weiter östlich stößt man auf das Embarcadero Center, ein Büro-Laden-Restaurant-Komplex am Ostrand der City mit versetzten Ebenen, Terrassen, Grünanlagen, Wasserspielen und viel Kunst am Bau.

Das Center erstreckt sich bis zur Justin Herman Plaza gegenüber dem Ferry Building (von dort regelmäßige Fährverbindung nach Sausalito und Larkspur im Norden der Bucht und außerdem ein Marketplace mit Eateries und Food Shops). Insbesondere zur werktäglichen Mittagspausenzeit, wenn sich Gänge und Miniparks des Embarcadero Center füllen, lohnt sich der Besuch. Bei gutem Wetter finden dann auf der Herman Plaza vorm avantgardistisch gestalteten Villancourt-Brunnen häufig Konzerte und Vorführungen statt; www.embarcaderocenter.com.

Hyatt Hotel in San Francisco

In der äußeren Ecke der Herman Plaza an der Market Street beeindruckt das in dieser Umgebung nicht besonders auffällige Hyatt Regency Hotel durch sein »Innenleben«, ein achtzehn Stockwerk hohes Atrium. In der Cafeteria sitzt man ausgesprochen angenehm (bei gehobenem Preisniveau). Wem nach Cocktail oder gediegenem Dinner zumute ist, findet in der Equinox Lounge (Drehrestaurant) im obersten Stockwerk des Hauses ein distinguiertes Ambiente mit Weitblick über die Bay und Skyline von San Francisco. Hinauf geht es im nahezu geräuschlos vom Atrium aus verkehrenden gläsernen Fahrstuhl.

Parken/ Transport in San Francisco

Im Embarcadero Park Deck kann man beim Einkauf oder Restaurantbesuch im Center preiswerter parken als anderswo. Da die Cable Car (Washington Street Line) am Embarcadero Center endet/beginnt, gelangt man von dort auch ohne lange Fußmärsche rasch in die zentrale City. Im Gegensatz zur Powell Street Line gibt es dort selten Warteschlangen.

Gute 20 min (rund 1,5 km) läuft man vom Embarcadero Center bis zum Coit Tower auf dem 100 m hohen Telegraph Hill. Per Auto erreicht man diese Sehenswürdigkeit am besten über die Grant Ave/Lombard Street, sieht sich aber am Ziel meist Parkproblemen gegenüber.

Coit Tower in San Francisco

Bei diesem Turm (68 m) handelt es sich um ein 1934 erbautes Memorial für die örtliche Feuerwehr, dessen Inneres durch Wandmalereien (Murals) mit – teilweise sozialkritischen – Szenen aus dem Arbeitsleben der 1930er-Jahre geschmückt ist. Der Turm dient heute ausschließlich dem Sightseeing (täglich 10-19 Uhr, $4, bis 12 Jahre $1,50). Seine günstige Position sorgt für einen hervorragenden Überblick über Teile der Stadt, die Bucht und hinüber zur Golden Gate Bridge. Oft warten lange Schlangen vor den Fahrstühlen. Wer keine Lust hat, sich anzustellen, oder den Eintritt sparen möchte, kann sich mit der fast ebenso guten Aussicht von der Terrasse vor dem Turm begnügen. Auch die lohnt schon Anfahrt oder Fußmarsch.

Orientierung in San Francisco

Der Blick vom Coit Tower bzw. Telegraph Hill erlaubt nebenbei eine gute Vororientierung (bis zur Golden Gate Bridge) für alle, die den bereits erwähnten Scenic Drive abfahren wollen. Der Turm ist ein guter Ausgangspunkt für dieses Vorhaben.

Scenic Drive in San Francisco

Die ab hier gewählte Reihenfolge der Beschreibung der weiteren Sehenswürdigkeiten San Franciscos entspricht dem Verlauf des Scenic Drive. Man kann ihn bei nur kurzen Zwischenstopps an den wichtigsten Anlaufpunkten zur Not innerhalb eines Tages bewältigen. Bei etwas gründlicherer Besichtigung der Zwischenziele benötigt man für die komplette Bewältigung aber leicht zwei volle Tage. Bei der Tourist Information gibt es die sehr brauchbare SFO-Visitors Map, die ihn genauer abbildet. Die Route lässt sich wegen einiger Oneways nur unter Umwegen und ohne narrensichere Ausschilderung in Gegenrichtung fahren.

Stadtplan San Francisco
Stadtplan San Francisco