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Florida Reisezeiten


Florida galt lange als reines Winterreiseziel. Im frühen 20. Jahrhundert kamen wohlhabende Nordstaatler zum Überwintern in den Staat und verließen ihn wieder, wenn die heiße Jahreszeit nahte. Dank der Klimaanlagen hat sich das teilweise geändert. Da Hotels, Restaurants, Museen und Geschäfte heute alle gekühlt werden, und man sich jederzeit im Meer oder im Hotelpool, in Flüssen oder Seen abkühlen kann, ist es in Florida durchaus auch im Hochsommer gut auszuhalten.

Als ideale Reisezeit gelten in Südflorida aber immer noch Winter und Frühling, da die Temperaturen dann am angenehmsten sind und es zudem nur selten regnet. Der Sommer hingegen kann ziemlich feucht sein. Gelegentlich gibt es dann monsunartige Regenfälle. Die Übernachtungskosten sind daher in Südflorida im Winter weit höher als zwischen Mai und November.

In Nordflorida sieht es anders aus. Dort kann es im Winter mit Temperaturen unter 0°C richtig kalt werden. Daher bilden an der nördlichen Golf- und Atlantikküste die Sommermonate die beliebteste Reisezeit mit den höchsten Preisen.

Das zentrale Florida mit Orlando und den Vergnügungsparks schließlich vermarktet sich zwar als ganzjährige Reiseregion. Da man sich in den Parks aber viel im Freien aufhält und in der Sonne anstehen muss, wenn auch oft abgeschattet und mit Wassernebel besprüht, sollte man den Hochsommer möglichst meiden.