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Tipps für die Planung einer USA-Reise



Ist einmal der Entschluss gefasst, eine Reise in die USA zu unternehmen, sollte man überlegen, welche Sehenswürdigkeiten und/oder Ferienaktivitäten in erster Linie reizen. Damit werden geographische Eckpunkte gesetzt, die als Basis für eine erste Planung nützlich sind, auch wenn die Gesamtheit der Wünsche vielleicht den vorgegebenen zeitlichen Rahmen sprengt. Berücksichtigt man außerdem klimatische Bedingungen und setzt die eigenen terminlichen Möglichkeiten in Relation dazu und eventuell auch noch zur amerikanischen Feriensaison, fallen oft schon einige der zunächst vorgesehenen Ziele heraus. Es ergibt sich eventuell rasch ein durchführbarer, den persönlichen Vorstellungen weitgehend entsprechender Reiseplan.

Weniger komplizierte Quintessenz: Bevor man Reisetermine, - ziele und -routen festlegt, sollte man die voraussichtlichen klimatischen Bedingungen kennen und auch wissen, wann die Amerikaner selbst unterwegs sind. Informationen über die Reisezeiten der Amerikaner.

Dimensionen der USA

Vor Reiseantritt kann gar nicht genug darauf hingewiesen werden, dass man sich nicht zuviel vornehmen sollte. Denn immer nur ein Teil all dessen, was sehenswert und attraktiv erscheint, kann im Rahmen eines einzigen Aufenthaltes – auch wenn er zwei Monate und länger dauert – besichtigt und wirklich genossen werden. Als Europäer macht man sich selbst mit der Karte der USA vor Augen nur schwer einen Begriff von der immensen Größe des Landes und den Entfernungen.

Dimensionen der USA
Dimensionen der USA

Fahrleistung der Pkw

Im Pkw oder Camper sind 200 mi (320 km) pro Tag das Maximum dessen, was man sich im Schnitt zumuten sollte. Das sind bei einer 3-Wochen-Reise mit, sagen wir, 18 Unterwegstagen über 5.500 km; weniger wäre besser. Optimal ist eine Planung, die für 20 Tage rein rechnerisch (Kartendistanzen) 2.500 mi/4.000 km möglichst nicht überschreitet. Daraus werden leicht 20% mehr, mit denen man als zügig Reisender noch gut leben kann. Es bleibt dann auch noch Spielraum, etwa für ungeplantes Verweilen an besonders schönen Orten, Teilnahme an erst unterwegs entdeckten Aktivitäten oder Veranstaltungen.

Fähren

Bedingt durch die zahlreichen Seen, Flüsse und (Halb-)Inseln im Reisegebiet gibt es viele (Auto-)Fähren, die die Routenplanung erschweren, aber auch Abkürzungen und Abstecher erleichtern. Es macht Sinn, schon bei der Reiseplanung die Fährverbindungen zu berücksichtigen und sich damit vertraut zu machen. Naturgemäß entsprechen die in diesem Buch angegebenen Fährzeiten immer nur dem Stand bei Redaktionsschluss dieser Auflage. Da rauf sollte man sich daher nicht verlassen, sondern die aktuellen Daten noch einmal zeitnah prüfen.

Bus und Zug

Bus- und Bahnreisen sollten nicht länger als 3-4 Stunden pro Tag dauern, da viel Zeit für die An- und Abfahrt zur Station etc. verloren gehen kann.

Länge der Tage

Ein Punkt, der bei Reiseplänen früher oder später im Jahr oft vergessen wird, ist die Länge der Tage. Bedingt durch die südliche Lage der USA (Los Angeles befindet sich auf nordafrikanischer Breite) geht die Sonne früh unter. Im Südwesten setzt die Dämmerung im September bereits gegen 18 Uhr ein. Letztlich bleibt weniger Zeit für Besichtigungen und andere Unternehmungen als im späten Frühjahr und im Sommer.