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Disney's Animal Kingdom

Animal Kingdom Eingang © by Hans-R. Grundmann - RKH - Verlag
Animal Kingdom Eingang

Kennzeichnung

Der jüngste Disney Theme Park ist nun auch schon 11 Jahre alt. Das Animal Kingdom ist eine Kombination aus Zoo und Vergnügungspark. Dabei stehen Spaß und Unterhaltung eindeutig im Vordergrund. Wer hier besonders viele und/oder exotische Tiere erwartet, könnte leicht enttäuscht sein, denn in jedem mittelgroßen Zoo bekommt man mehr davon zu sehen.

Das Königreich der Tiere ist mit über 200 Hektar zwar der flächenmäßig größte Park in Disney World, blieb aber leicht überschaubar. Das Angebot an Fahrten und Shows ist begrenzter als in anderen Parks. Man kann – sofern er nicht überfüllt ist und man nicht zuviel Zeit in Warteschlangen verliert – durchaus an einem langen Vor- oder Nachmittag fast alles sehen bzw. mitmachen.

Tree of Life © by Hans-R. Grundmann - RKH - Verlag

Echt oder künstlich

Was die Tierwelt betrifft, geht es im Animal Kingdom in erster Linie um Afrika und Asien, wobei die Grenzen zwischen sorgfältig gestaltetem natürlichen Lebensraum und verblüffend real aussehenden künstlichen Kreationen verwischen. Oft ist kaum zu erkennen, ob ein Tier lebendig oder ein animiertes Teil, ob ein Fels aus Plastik oder echt ist. Neben existierenden lebendigen oder künstlichen Tieren gibt es Dinosaurier und Disney-Figuren wie Mickey oder Minnie, die im Safari-Outfit herumlaufen.

Discovery Island Oasis und Baum des Lebens

Gleich hinter dem Eingang passiert man zunächst die Oasis, einen grünen tropischen Garten voller exotischer Pflanzen und Tiere. Von dort geht es geradeaus weiter in Richtung Discovery Island, eine große Insel inmitten eines künstlichen Sees. Sie dient als zentraler »Verteiler« für die verschiedenen Bereiche des Parks. Optisches Zentrum und mit 50 m Höhe das alles überragende Wahrzeichen des Animal Kingdom ist der Tree of Life. Erst bei genauem Hinsehen erkennt man, dass seine Blätter aus Plastik und der Stamm und die Äste ebenfalls künstlich sind. In seinen Wurzeln und rund um Stamm und Äste verbergen sich Hunderte von – wie geschnitzt wirkende – Tierskulpturen, die bei weniger intensiver Betrachtung und aus der Distanz insgesamt wie runzlige Baumrinde aussehen. Dass ausgerechnet ein »Lebensbaum« aus Plastik und Zement besteht, scheint niemanden zu stören. Unter dem Wurzelwerk des großen Baums verbirgt sich ein Auditorium, in dem der hervorragende 3D-Film It’s Tough to Be a Bug vorgeführt wird. Sein etwas alberner Titel tut der Qualität dieses kurzen Streifens mit tollen Spezialeffekten keinen Abbruch.

Die Bereiche

Um Discovery Island gruppieren sich jenseits des Sees folgende fünf Bereiche:
Camp Minnie-Mickey
Africa
Rafiki’s Planet Watch
Asia
Dinoland USA

Alle Bereiche sind über Brücken zu erreichen und auch miteinander verbunden. Asia und und Dinoland USA kann man zusätzlich mit den Discovery Riverboats ansteuern.

Camp Minnie-Mickey

Die Bereich Camp Minnie-Mickey ist auf Kinder zugeschnitten. Man trifft dort jede Menge Disney-Kreationen, aber keine echten Tiere. Die Figuren schütteln Hände, nehmen Kinder in den Arm, posieren für Fotos und geben auch Autogramme.

König der Löwen

Auf einer riesigen Showbühne läuft mehrfach täglich das Festival of the Lion King mir Charakteren aus dem gleichnamigen Film. Die abwechslungsreiche, vielen sicher sehenswert erscheinende Aufführung kombiniert Gesang, Tanz und Akrobatik.

Africa

Löwen, Zebras, Giraffen, Affen, Nilpferde und alle möglichen anderen Tiere, die man mit Afrika verbindet, sind nur Teil der Szenerie in diesem Bereich. Auch Landschaft und Vegetation imitieren hier Afrika, besonders Kenia, wo die Disney-Vordenker lange vor der Zeit des neuen Präsidenten Obama, dessen Vater bekanntlich aus Kenia stammt, ausgiebig recherchierten.