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Alles über Campingplätze in den USA und Kanada


Die gute Wahl der Übernachtungsplätze macht bereits den halben Erfolg einer Campingreise aus. Gängige Campingführer listen aber im wesentlichen Ausstattungsmerkmale und geben selten brauchbare Hinweise auf Qualitäten wie landschaftliche Einbettung, Größe der Stellplätze usw.. Aufschlussreich ist dafür die Betreiberorganisation. Denn staatliche Campgrounds und kommerziell geführte Plätze unterscheiden sich erheblich.

Staatliche Plätze – Public Campgrounds

Für staatliche Campingplätze (in State oder National Forests und County Parks) erhält man in den Büros der Tourist Information Material manchmal nur bei gezielter Nach frage.


National Park Camping

Die Campingplätze in Nationalparks, -monumenten und weiteren Einrichtungen unter Verwaltung des amerikanischen/kanadischen National Park Service liegen meist in reizvoller Umgebung und zeichnen sich durch großzügige Aufteilung aus. Die Mehrheit verfügt neben den üblichen Ausstattungs-merkmalen nur über einfache sanitäre Einrichtungen; gelegentlich sind Plumpsklos und ein paar Wasserhähne der einzige Luxus. Nur Großanlagen bieten mehr Komfort, der dann auch etwas mehr kostet. Die Kosten betragen ab $22/Nacht und Stellplatz. Oft gratis sind Walk-in-Campgrounds abseits der Straßen.

National/ State Forest Camping

In den unendlichen Wäldern Nordamerikas hat der National Forest Service (NF/SF) beider Länder unzählige Campingplätze der sanitären Einfachstkategorie (Plumps-/Chemietoilette) angelegt. Unter ihnen befinden sich traumhafte Anlagen in unberührter Natur. In Neuengland gibt es große National Forests mit Campgrounds nur in New Hampshire und Vermont. Im Osten Canadas liegen nationale Forste abseits der Touristenrouten.


State und Provincial Parks

NF-Plätze sind nur sporadisch in Campingführern verzeichnet, z.T. aber in den AAA Campbooks. Markierungen in den Karten der Staaten bzw. Provinzen und im Rand Mc Nally Road Atlas zeigen oft deren ungefähre Lage. Genaue und komplette Karten erhält man in den regionalen Büros des Forest Service. Die Übernachtungskosten betragen zwischen $12 und $25 und sind fast immer per Self-Registering zu zahlen. Alle US-Bundesstaaten und kanadischen Provinzen unterhalten State bzw. Provincial Parks, in denen ihre Bürger die Outdoors
genießen und/oder das historische Erbe kennenlernen können.

In Québec heißen die Provinzparks Parc National, »echte« Nationalparks Parc National du Canada. Zu vielen State/ Provincial Parks gehören Campingplätze; oft stand das Campingmotiv bei deren Einrichtung sogar im Vordergrund. Die Campgrounds sind von Staat zu Staat und Provinz zu Provinz recht unterschiedlich: Manche verfügen über einen hohen sanitären Komfort mit Hook-ups an den Stellplätzen, andere sind eher den NF-Campgrounds vergleichbar. So oder so, Lage und Anlage der State und Provincial Park/Parc National Campround-Areale sorgen durchweg für erfreuliche Campingbedingungen.

Die Übernachtungskosten variieren mit dem Komfort; sie betragen $20-$40
pro Nacht, mehrheitlich $25-$35, Top-Plätze mit viel Komfort manchmal
mehr. Touristen aus anderen Staaten/Provinzen zahlen vielfach einen
Aufpreis. Die meisten State und Provincial Parks sind in Campingführern
verzeichnet und auf fast allen Karten deutlich markiert. In einigen Neuengland-
Staaten gibt es neben State Park Campgrounds auch solche in State Forests. Sie entsprechen denen in National Forests.

Cities & Countries

Manche Städte und Landkreise beider Länder unter halten in Eigenregie
Parks mit Campingplätzen unterschiedlicher Qualität und Austattung. Motive sind Naherholung für die Bürger der Stadt bzw. der Region und Förderung
des Fremdenverkehrs. Die Kosten sind dort meist gering.

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