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Vorbuchen von Unterkünften in den USA und Kanada - Teil II


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Cityhotels

Zu 1.: Es gibt einige Städte, wo diese Reservierung unabdingbar ist, möchte man nicht Gefahr laufen, überhaupt nicht oder nur zu Höchstpreisen unterzukommen. Im Nordosten der USA gilt dies für alle hier relevanten Cities (New York, Boston, Chicago, weniger für Detroit) und im Westen der USA gilt das im Sommerhalbjahr in erster Linie für San Francisco, begrenzt für Seattle und ganzjährig freitags und samstags für Las Vegas. In Canada sollte man für Montréal, Toronto, Québec und Halifax im Vorausbuchen. Um nach langem Flug weiteren Stress zu vermeiden, spricht aber auch anderswo viel dafür, die ersten Nächte schon mal geregelt zu haben, besonders wenn dafür die Vorbuchungstarife günstig sind, so z.B. im Bereich des Los Angeles Airport.


Populäre Hotels

Zu 2.: Populäre und persönlich favorisierte Häuser kann nicht früh genug buchen, wer Wert darauf legt, nur dort und nicht in einem Ausweichquartier zu übernachten. Im Reiseteil sind zahlreiche besonders reizvolle Hotels genannt. Sollte das jeweilige Haus bei keinem Veranstalter zu finden sein, kann man selbst anrufen bzw. via Internet anfragen. Sofern die Übernachtung nicht innerhalb der ersten Woche der Reise erfolgen soll, reicht meist auch noch die Reservierung ein paar Tage vor Ankunft mit dem Vorteil, drüben die kostenfreie 1-800-Nummer nutzen zu können.

Saison

Zu 3.: Auch in der Hochsaison gibt es häufig noch Zimmer, wenn man nicht erst um 20 Uhr mit der Suche beginnt. Allerdings existieren einige Zielgebiete, in denen zur Kernzeit der Sommersaison, speziell an Wochenenden, kein Bett mehr findet, wer nicht zumindest ein paar Tage im voraus reserviert, außer Cape Cod z.B. rund um den Algonquin Park, an der Wasaga Beach/Ontario, auf der Gaspé Peninsula bei Percé und Gaspé, in Bar Harbor am Acadia National Park. Die Kernzeit des Indian Summer variiert mit Breitengrad und Höhenlage. Aber man kann davon ausgehen, dass ab Mitte September bis Anfang Oktober alle Orte in Neuengland im Einzugsbereich der Berge gut gebucht, an Wochenenden proppenvoll sind.

Veranstaltungen

Zu 4.: Außerdem gibt es lokale Veranstaltungen, die der Tourist meist erst mitbekommt, wenn er schon vor Ort ist, und die sämtliche Quartiere der Umgebung füllen. So die Graduation Ceremonies der Universitäten (Examensfeiern, zu denen die Familien der Studenten anreisen, meist im Mai), Messen aller Art etc.

 


Wochenende

Zu 5.: Für normale Wochenenden (Freitag-/Samstag- ggf. auch noch Sonntagnacht) gilt, dass manche Airport- und City-Hotels halbleer stehen und deshalb mit reduzierten Tarifen werben, es sei denn, die Stadt an sich ist eine Touristenattraktion (wie New York, Boston, Québec City).

Feiertage

An langen Wochenenden sorgen in erster Linie das Memorial Day und Labor Day Weekend (letztes/erstes Wochenende im Mai/September) und ggf. noch das Wochenende um den Nationalfeiertag des 4. Juli herum in den USA und Victoria Day, Canada Day (vorletzter Montag im Mai bzw. 1. Juli) und auch der Labour Day (wie USA) dafür, dass halb Amerika auf Achse ist. Man tut gut daran, das bei der eigenen Planung zu bedenken und sich an diesen Wochenenden besser abseits beliebter Ziele zu halten.

Parks

In den populäreren Landschaftsparks wird es in der Saison an den Wochenenden nicht nur in parkeigenen Unterkünften, sondern auch schon mal im Umfeld voll. Dennoch genügt meist ein Anruf ein paar Tage, maximal eine Woche vorher. Wenn aber nach Ankunft in Toronto am Donnerstag gleich darauf am Freitag/Samstag der Algonquin Park auf dem Programm steht, sollte man vorgesorgt haben

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