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Campmobile in den USA und Kanada


Mobile home - Camper; pixabay CC0

Grundsätzliches zur Campermiete in den USA und Kanada

Camper, gleich welcher Größe, dürfen alle mit Pkw-Führerschein bewegt werden. Niemand fragt, ob der soeben eingetroffene Tourist jemals vorher hinterm Steuer eines vergleich baren 9 m-Ungetüms saß. Tatsächlich ist das Fahren im Campmobil (auf gut ausgebauten Straßen!) selbst in großen Fahrzeugen einfacher, als es zunächst den Anschein hat. Man gewöhnt sich schnell an die Größe, die nicht so tolle Straßenlage und leichtgängige Lenkung.

Altersgrenze

Im Gegensatz zum Pkw gibt es im allgemeinen keinen Aufschlag für Fahrer zwischen 21 und 25 Jahren. Einige Firmen setzen aber die Altersgrenze bei 24-25 Jahren an. Mieter bzw. Fahrer unter 21 Jahren werden, soweit den Autoren bekannt, heute von keinem der Campmobilvermieter mehr akzeptiert.

Campertypen

RVs

In Nordamerika gelten Camper vom kleinsten Modell bis zum Riesen-Motorhome als Recreational Vehicles – Kürzel RV (sprich: »Arwí«). RVs verfügen in der Regel über groß volumige 8/10-Zylinder-Motoren, automatisches Getriebe, Servolenkung
und -bremsen sowie eine motorabhängige und zusätzliche netzbetriebene (110 V) Klimaanlage. Damit verbunden ist ein ausgeprägter Benzindurst, der zwar bei den auch in Nordamerika gestiegenen Spritpreisen (um €0,50-€0,75/Liter für bleifreies Normal im hier angesprochenen Gebiet) die Urlaubskasse nicht so strapaziert wie bei uns, aber dennoch insgesamt ganz schön ins Geld gehen kann. Dieselmotoren in Campmobilen sind bei RVs nur selten zu finden und dann eher in Canada und in kleineren Modellen bei zugleich erheblich höheren Tarifen.

Kategorien

Schaut man in die Kataloge/Websites der Reiseveranstalter oder direkt in die Internetseiten der amerikanischen/kanadischen Vermieter, findet man 3 grundsätzlich unterschiedliche Typen:

Van Camper (Motorhome Class B)
Motorhomes Class C und Class A
Pick-up- bzw. Truck-Camper (eher in Canada, kaum USA)

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