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Air France Flüge buchen 2018



Airbus A 330 der Air France bei der Landung / © Air France
Airbus A 330 der Air France bei der Landung / © Air France

Nach der Fusion zur AirFrance-KLM bildet die Fluggesellschaft Air France zusammen mit der niederländischen KLM am Umsatz gemessen die größte Fluggesellschaft der Welt. Nominell bleiben die beiden Airline-Marken zunächst noch eigenständig. Die ehemalige französische Staatsgesellschaft ist zudem Gründungsmitglied der Luftfahrtallianz SkyTeam.

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Geschichte der Fluggesellschaft Air France

 

Air France ist selbst erst durch eine Reihe von Fusionen entstanden bzw. hat im Laufe ihrer Geschichte verschiedene andere Gesellschaften übernommen:

Alles begann mit der Gründung der Compagnie Générale Transaérienne im Jahre 1909, als man den Flugverkehr mit Flugbooten ab Paris aufnahm. Auf der sog. Lignes Latécoère führte die Gesellschaft ab 1918 Postflüge durch. Unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg kam es in Frankreich zu einer Gründungswelle von Konkurrenzgesellschaften, die jedoch nach und nach unter einem einheitlichen Dach zusammenfanden. 

Bereits 1921 wurde die Compagnie Générale Transaérienne von dem Herausforderer Messageries Aériennes übernommen. 1923 fusionierten die Messageries Aériennes und die Grands Express Aériens und nannten sich künftig Air Union. Die Konsolidierung des französichen Luftfahrtmarktes setzte sich fort, 1926 übernimmt die Air Union schließlich den Konkurrenten L'Aéronavale, während die Aéropostale Nachfolgerin der Lignes Latécorère wird.

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1933 schließlich kam es zur Vereinigung von Air Orient, Air Union, Société Générale de Transport Aérien (vormals Lignes Farman) und CIDNA Société Centrale pour l'Exploitation de Lignes Aériennes (SCELA). Als schließlich noch die bankrotte Aéropostale im August 1933 übernommen wurde, war ein wahrlich nationales Transportunternehmen entstanden und man gab sich folgerichtig den Namen "Air France". Am 7. Oktober 1933 fand am Pariser Flughafen in Le Bourget die offizielle Einweihung statt.

Als der Zweite Weltkrieg tobte und deutsche Truppen weite Teile Frankreichs besetzt hielten, wurde auch die Air France von den Besatzern übernommen. Das Vichy-Regime übergab die Flugzeuge der Airline an die deutsche Lufthansa. In Damaskus gründete die französiche Exilregierung indessen die Lignes Aériennes Militaires (LAM), welche die unbesetzten Überseegebiete Frankreichs verbinden sollte. Aus ihr ging 1945 das Réseau des Lignes Aériennes Françaises (RLAF) hervor.

Die Air France selbst wurde bereits wenige Monate nach der Befreiung Frankreichs am 26. Juni 1945 verstaatlicht und für den gesamten französischen Flugverkehr für zuständig erklärt. Das RLAF beendete hingegen am 29. Dezember seine Tätigkeit. Air France wurde Mitglied der IATA.

Die Gründung privater Fluggesellschaften blieb weiterhin erlaubt. So gewährte die französiche Regierung im Jahre 1946 der TAI (Transports Aériens Intercontinentaux) und 1948 der SATI (später Union Aéromaritime de Transport (UAT)) eine Luftfahrtlizenz. 1954 schließlich wurde Air Inter gegründet, zu dessen Hauptaktionären Air France und die staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF gehörten.

Auf Bitte der Lufthansa gründete Air France 1988 die Gesellschaft EuroBerlin France, an der die Lufthansa beteiligt war und mit welcher der deutsche Staatsflieger Zugang nach West-Berlin erhielt. Dieser war nach dem zweiten Weltkrieg lediglich westalliierten Fluggesellschaften gewährt - so flog etwa auch Air Berlin anfangs unter amerikanischer Flagge. Nach der deutschen Wiedervereinigung stellte die Firma ihre Dienste im Jahre 1992 aber wieder ein.

Die nächste Generation: eine Airbus A 380 von Air France / © Air France
Die nächste Generation: eine Airbus A 380 von Air France / © Air France

Im Laufe der 90er Jahre übernahm Air France weitere französische Konkurrenten. Neben der UTA 1992 fiel auch Air Inter 1997 dem gefräßigen Riesen zum Opfer. Die Angriffe von British Airways und später Swissair mit ihren jeweiligen Tochtergesellschaften TAT, AOM und Air Liberté auf den französischen Markt konnten erfolgreich abgewehrt werden.

1998 schließlich verlor Air France ihren Status als "Nationale Gesellschaft" und wurde privatisiert. Seit dem 22. Februar 1999 werden Air France-Aktien an den Börsen gehandelt. Geschätzte 72 Prozent der Mitarbeiter halten selbst Aktien an dem Konzern.

Im Juni 1999 einigten sich Air France und die amerikanische Delta Airlines auf eine langfristige Partnerschaft und gründeten zusammen mit Koreanair und Aeromexico die Allianz "Skyteam", in die inzwischen weitere Fluggesellschaften integriert wurden.

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Im Mai 2004 schließlich fusionierte Air France mit der niederländischen Fluggesellschaft KLM im Rahmen eines Aktientausches. Aufgrund der strikten Auflagen des Kartellamts werden beide Linien allerdings mindestens bis zum Jahre 2008 als eigene Firmen geführt. KLM und Air France behalten demzufolge ihre eigenständigen Marken und kooperieren vor allem im Rahmen des SkyTeams. Mit AirFrance-KLM ist die größte Fluggesellschaft Europas, und - am Umsatz gemessen - der gesamten Welt entstanden (an Passagieren wird sie jedoch aktuell (2007) noch von Southwest, AmericanDelta und knapp von Lufthansa/Swiss übertroffen).

Der Sitz von Air France liegt am Flughafen Charles de Gaulle in Paris. Von dort gehen auch die meisten internationalen Flüge ab. Im Jahre 1982 wurde eigens für Air France das Terminal 2 eröffnet, das seither laufend erweitert wird.

Flotte der Air France

Die Flotte von Air France besteht derzeit (Sommer 2008) aus insgesamt 391 Maschinen. Davon werden 134 von den regionalen Tochterunternehmen betrieben. Air France unterhält unter anderem für Kurz- und Mittelstrecken 45 Airbus A 319 und 66 Airbus A 320, für den Langstreckenverkehr 49 Boeing 777 und 23 Jumbos B 747. Zudem hat die französiche Fluggesellschaft 12 Airbus A 380 bestellt.

Air France auf einen Blick

Standardgebühren Steuern, Flughafengebühren, Kerosinzuschlag, Ticket-Service-Entgelt 5 Euro bei online-Buchung, ansonsten 10€ innereuropäisch, 15€ außereuropäisch.

Reiseklassen L'Espace Première (First Class) L'Espace Affaires (Business Class), Alizé (Economy Plus Class auf Flügen in Karibik und Ind.Ozean), Tempo und Tempo Challenge (Economy Class).

Online Check-In i.d.R. ab 30 Stunden vor Abflug möglich.

Freigepäck 20kg (Economy Class) oder 30kg (Business und First Class). Weitere Freigepäckmengen bei Teilnahme an Bonusprogrammen.

Handgepäck 12 bzw. 18kg.

Gebühren für Übergepäck 12€/kg.

Kleinkinder unter 2 Jahren: 10 kg Gepäck + 1 Handgepäck sowie ein zusammenklappbarer Kinderwagen kostenlos.

Kinder unter 2 Jahren reisen auf dem Schoß eines Erwachsenen kostenlos auf den innerfranzösischen Flügen und erhalten 90 % Ermäßigung auf internationalen Flügen.

● Von 2 bis 11 Jahren erhalten Kinder in Begleitung eines Erwachsenen folgende Ermäßigung: 50 % Ermäßigung auf innerfranzösischen Flügen, 33 % auf internationalen Flügen

Vielfliegerprogramm FlyingBlue, gilt auch bei KLM, Air Europa, Northwest Airlines, Kenya Airways und Aircalin.

Lounges und Patios an zahlreichen Flughäfen weltweit.

Hotel und Mietwagen können über Website gebucht werden.

Zug zum Flug von und zu Paris-Charles de Gaulle möglich. TGV-Verbindung zwischen Paris Charles de Gaulle und Brüssel buchbar.

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