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Amsterdam entdecken - Amsterdam Sightseeing


Grachten in Amsterdam / phault © flickr.com
Grachten in Amsterdam / phault © flickr.com

Nur wenige Städte präsentieren sich so gegensätzlich wie Amsterdam. Neben den malerischen Grachten und romantisch anmutenden Hausbooten im Fluss Amstel finden sich Giebelhäuschen, kleine Türmchen, kunstvoll gefertigte, schmiedeeiserne Brücken- und Ufergeländer und blumengeschmückte Straßen. Daneben gibt es jedoch auch Flohmärkte, kuriosen Trödel, experimentelle Kunst, exzentrische Musiker. Bordelle finden sich nicht selten neben Kirchen oder Kindergärten, in den 300 bis 400 Coffee-Shops wabern Wolken rauchiger Rauschmittel.



Die berühmte Liberalität der Amsterdamer ist keineswegs mit Gleichgültigkeit gleichzusetzen. Vielmehr schafft sie eine anregende Spannung zwischen Politik, Gesellschaft, Kunst und Kultur. Ungekünstelt und verbindlich wirkt die Höflichkeit, mit der einem die Bewohner gegenübertreten. Gerne geben sie Auskunft in allen Sprachen und zu allen Gelegenheiten.

Auf den ersten Blick scheint Amsterdam ziemlich teuer zu sein. Wer jedoch ein bisschen sucht und nicht gleich in das erstbeste Restaurant oder Geschäft geht, kann durchaus mit moderaten Preisen rechnen.

Die Restaurantszene ist wie das gesamte Stadtbild vor allem durch ihre Internationalität geprägt. Sprichwörtlich kann man sich in Amterdam durch die Küchen der ganzen Welt essen.

Eine ausgemachte Reisezeit gibt es für Amsterdam nicht. Liebhaber schätzen den jeweils eigenen Reiz, den jede Jahreszeit hat. Am ehesten noch lässt sich wohl der Frühling hervorheben. So mancher Hobbygärtner fällt angesichts der Blütenpracht und der vielbesungenen "Tulpen aus Amsterdam" zu dieser Jahreszeit in Ekstase.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Amsterdam

Zum anfänglichen Kennenlernen Amsterdams empfiehlt sich besonders eine Grachtenrundfahrt. Die Boote legen z.B. in der Nähe des Bahnhofs oder der Stadhouderskade ab. Nach diesem ersten Überblick lockt ein Spaziergang zu den schönsten Seiten der Stadt. In der Innenstadt bietet sich etwa das Museum Amstelkring an, Oudezijds Voorburgwal 40, eine Geheimkirche aus dem 17. Jahrhundert.

Anschließend geht es weiter zur Beurs van Berlage, Damrak 243. Die Architektur dieser Kaufmannsbörse galt im 19. Jahrhundert als revolutionär und beherbergt heute ein Museum. Nicht weit entfernt befindet sich das Koninklijk Paleis, Dam. Der Palast wird noch heute von den Monarchen der Niederlande als Empfangspalast genutzt und kann zwischen Juni und August besichtigt werden.

Ebenfalls sehr sehenswert ist das Anne Frank-Haus, Prinsengracht 267. Hier versteckte sich die Familie Anne Franks während des Zweiten Weltkriegs. Das Haus ist täglich von 19-17 Uhr, Juni-August bis 19 Uhr geöffnet.

Wer sich für das Leben auf einem Hausboot interessiert, ist in dem nahegelegenen Woonbotmuseum gut aufgehoben. Entlang der Prinsengracht liegt es nach ca. 5 Gehminuten gegenüber der Hausnummer 296.

Zurück Richtung Zentrum über die Beerenstraat findet sich der wohl bekannteste Innenhof Amsterdams. Im Begijnhof, Eingang Spui, leben die sog. Begijnen in klösterlicher Gemeinschaft.

Weiter an der Amstel entlang erreicht man die Magere Brug, eine hölzerne Ziehbrücke, die zu den Wahrzeichen Amterdams gehört. Nachdem die Brücke schon mehrfach renoviert werden musste, ist sie heute für den Autoverkehr gesperrt.

 



Amsterdam, Städtereise, Blumen, Tulpen © by Alex Scarcella - flickr.com
Blumen aus Amsterdam © by Alex Scarcella - flickr.com

Bierfreunde aus aller Welt treffen sich in der Heineken Brouwerij, Stadhouderskade. Nach dem Genuss eines frisch gezapften Heinekens geht es schließlich ins Van Gogh Museum, Paulus Potterstraat 7. In dem von außen eher spartanisch wirkenden Betonklotz am Museumplein kann man die weltweit größte Van Gogh-Ausstellung bewundern. Neben 200 Werken aus allen Schaffensperioden des berühmten niederländischen Künstlers sind auch 400 Zeichnungen und Skizzen ausgestellt.

Das Nationalmuseum der Niederlande, das sog. Rijksmuseum findet sich in der Stadhouderskade 42. Im Inneren sind holländische Gemälde des 16.-19 Jahrhunderts ausgestellt, z.B. die berühmte "Nachtwache" von Rembrandt. Ebenfalls sehr sehenswert sind hier die vielen Skulpturen und die Kunstgegenstände aus Keramik und Glas. 

Insidertipps für Amsterdam

In einer Stadt der Fahrräder empfiehlt sich tatsächlich auch eine der höchst lehrreichen und amüsanten geführten Farradtouren. Neben den vielen Straßen und Kanälen zieht sich auch ein Netz von Fahrradwegen (fiets pad) durch Amsterdam und verbindet fast alle Nachbargemeinden. Touren werden etwa von Yellow Bike angeboten und kosten 17 Euro. Eine Tour dauert etwa 3 Stunden - inklusive 20 Minuten Pause. Eine Reservierung ist unter www.yellowbike.nl möglich und sehr emfehlenswert!

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