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Bologna Sightseeing - Sehenswürdigkeiten in Bologna



Wolkenkratzer des Mittelalters: Torre Garisenda und Torre degli Asinelli in Bologna / Rodrigo Linfati © flickr.com
Wolkenkratzer des Mittelalters: Torre Garisenda und Torre degli Asinelli in Bologna / Rodrigo Linfati © flickr.com

Bologna bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und wurde im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltkulturerbe gekürt. Die Hauptstadt der Region Emilia Romagna ist heute nicht nur ein wichtiges wirtschaftliches Zentrum, sondern spielt auch für den Tourismus eine bedeutende Rolle. Die historischen Sehenswürdigkeiten liegen dichtgedrängt in der Altstadt Bolognas und sind gut zu Fuß zu erreichen.

Bologna gilt als einer der kulturell lebendigsten Städte Italien. Die zahlreichen Studenten der Universitätsstadt sorgen nicht nur für auffällig viele Fahrräder im Stadtbild, sondern beleben auch die Kulturszene. Kunst- und Kulturfans kommen so in Bologna voll auf ihre Kosten.

Neben einem Dutzend Theater gibt es in Bologna an die 40 Museen. Zudem finden hier einige bedeutende internationale Messen statt. Es empfiehlt sich übrigens dringend, während der Reiseplanung den Messekalender zu studieren, da während der größeren Messen viele Hotels hohe Aufpreise erheben oder ausgebucht sind.

Bologna - Sightseeing-Tipps

Überblick über die interessantesten Sehenswürdigkeiten in Bologna

Die Altstadt Bolognas gilt nach Venedig als die größte Italiens. Innerhalb des ersten Mauerrings herrscht wenig Verkehr, und so lassen sich die vielen Sehenswürdigkeiten prima zu Fuß ergehen. Auch mit dem Fahrrad kommt man in der Studentenstadt gut voran: Breit angelegte Fahrradwege gewährlisten eine sichere Fahrt durch Bologna.

Unbestrittener Mittelpunkt der Altstadt ist die Piazza Maggiore. Neben dem berühmten Neptunbrunnen findet sich hier die Basilika San Petronio. Das gewaltige gotische Gotteshaus wurde zwischen 1390 und 1673 erbaut und erhielt seinen Namen von einem sehr beliebten Bischof aus Bologna. Die Basilika sollte einst das größte Gotteshaus der Menschheit werden, allerdings wurden die hochtrabenden Pläne bis heute nicht vollendet.

Ebenfalls an der Piazza Maggiore finden sich hinter dem Archäolgischen Museum der Palazzo dei Banchi mit seinen Arkaden. Jene Bogengänge an den Straßen sind ein Markenzeichen Bolognas und erstrecken sich insgesamt über 38 km. Durch die teilweise Überdachung der Straßen konnte so Wohnraum für die wachsende Bevölkerung geschaffen werden, ohne den Verkehr allzu sehr einzuschränken.

Auf der Piazza Galvani steht das sehenswerte Denkmal des aus Bologna stammenen Arztes, Anatoms und Biophysikers Luigi Galvani. Den Palazzo dei Notai sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Gleich ums Eck finden sich zudem der Rathauskomplex, der sog. Palazzo Comunale, und die Piazza Grande, die gleichzeitig ein Kulturzentrum ist.

 

Typische Arcaden in Bologna mit Weihnachtsbeleuchtung / il CAMA © fllickr.com
Typische Arcaden in Bologna mit Weihnachtsbeleuchtung / il CAMA © fllickr.com

Zwei Wahrzeichen Bolognas sind die beiden schiefen Türme, die Due Torri, an der Piazza Ravegnana. Die Torre Asinelli und Torre Garisenda wurden im 14. Jahrhundert erbaut und sind der Rest einer großen Anzahl von Geschlechtertürmen, die Bologna zu einem Manhattan des Mittelalters machten. Die meisten der Türme wurden allerdings im 19. Jahrhundert abgerissen. Der Torre Asinelli war lange Zeit mit 94,5 Metern das höchste Gebäude Europas. Wer gut bei Puste ist, kann die Türme auch per Treppe besteigen. Allerdings soll dies nicht immer Glück bringen. Studierende der Stadt, die vor ihrem Abschluss den Turm besteigen, heisst es, werden ihr Studium niemals beenden.

Die Pinacoteca Nazionale befindet sich in der Via delle Belle Arti. Sie gilt als eine der wertvollsten Kunstsammlungen Europas und beherbergt insbesondere Werke aus dem 14. bis 18. Jahrhundert.

Einen äußerst schönen Spaziergang kann man durch den etwa 4km langen Laubenweg auf den Guardiahügel oberhalb von Bologna unternehmen. Dort oben befindet sich die Wallfahrtskirche der Madonna von San Luca. Der Aufstieg ist zwar - ja nach Übung - anstrengend, doch die schmucke Kirche und der grandiose Ausblick entschädigen dafür.