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Calas de Mallorca

Mit dem Begriff Calas de Mallorca hat man einer Reihe von kleineren Buchten der Steilküste zwischen Cala Magraner und der Cala Murada einen gemeinsamen Namen gegeben. Die hoch über das Meer in die ehemals unbesiedelte Landschaft gesetzten Hotelkästen konzentrieren sich ausschließlich auf den Bereich zwischen der Cala Domingos und der tiefeingeschnittenen, extrem schmalen Cala Antena. Mehrere einsame Strandbuchten liegen 1-2 km (Luftlinie) weiter nördlich und sind nur auf Küstenpfaden, kurvenreichen Karrenwegen oder per Boot erreichbar.
Für Urlaubsgäste aus anderen Orten ist die Hotelagglomeration von Calas de Mallorca kein lohnendes Ausflugsziel. Ein Abstecher dorthin macht nur Sinn mit Wandervorhaben zur Entdeckung der letzten unberührten Strände der Ostküste oder als Tour zur Besichtigung einer abschreckenden Urlaubsretorte, gegen die z.B. die Playa de Palma wie ein vorbildliches Ferienziel erscheint.

Für einen Besuch der Cala Domingos mit zwei durch eine Felszunge separierten Stränden unterhalb der Hotel-Hochhäuser der Calas de Mallorca (von dort lange Treppenzüge hinunter) eignet sich besser die Anfahrt von Süden durch die Villensiedlung Cala Murada.

Cala Murada

Von der Verbindung Porto Colom-Portocristo Ma-4014 führt eine 3 km lange Stichstraße zur Villenurbanisation Cala Murada, die sich weitläufig um einen Zentralbereich mit einer Handvoll Läden und Lokalen gruppiert. Zur gleichnamigen Bucht mit einem nur mäßig attraktiven Strand ist es noch einen knappen Kilometer weiter. Über dem Strand erhebt sich eine Art Sommerhaus-Reihensiedlung, was den Gesamteindruck nicht verbessert.

Cala Domingos

Durchaus eindrucksvoll sind aber einige Häuser über der Küste am Rundkurs in nördliche Richtung. Vom Steilhang über dem Strand der Cala Domingos blickt man auf die Betonburgen des Bereichs Calas de Mallorca. 

Jumaica Tropical Park

Nördlich der Zufahrt nach Cala Murada liegt an der Hauptstraße in einer Senke die kommerzielle Parkanlage Jumaica, früher La Bananera, als das Gewächshaus mit Bananenstauden wichtigster Bestandteil des kleinen botanischen Gartens war. Er ist heute erweitert um ein Tiergehege. Beides ist eher für Kinder geeignet, aber auch mit ihnen ist ein Besuch dort schnell abgeschlossen.
Der Park ist täglich geöffnet; Sommer 9-19 Uhr, Winter 10-16.30 Uhr; Eintritt €6; Kinder €3.

Einkehr am Wege

Das Beste an Jumaica ist die subtropisch überwachsene und daher im Sommer angenehm kühle Gartenterrasse des Restaurants C`an Pep Noguera (mallorquinische Küche, 13-16 Uhr und 19-23 Uhr, Mo geschlossen), die jedermann auch ohne Parkbesuch und Eintritt offensteht.

Etwa 4 km vor Erreichen von Portocolom vereinigt sich die Küstenstraße Ma-4014 mit der Ma-4010. Unmittelbar am Straßendreieck steht dort am Waldrand das burgartige Gebäude des Restaurant El Bosque («Der Wald«). Das Lokal besitzt eine für die Lage erstaunliche Beliebtheit. Gründe sind die gute Küche und das moderate Preisniveau; https://elcastillodelbosque.wordpress.com/, Mittagstisch bis 15.30 Uhr, abends ab 19 Uhr.



Grundmann RKH Mallorca