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Vor der Bar Abaco, nur 100 m hinter der Plaça Llotja an der Ecke Sant Joan/Apuntadors, verkündet schon die palastartige Fassade Exklusivität. Drinnen warten üppige Blumenarrangements und prächtige Stilleben tropischer Früchte in der zur Edelkneipe umfunktionierten ehemaligen Eingangshalle eines Herrenhauses.

Schöne Menschen in locker verteilten Sesseln oder lässig posierend an der Bar vervollständigen das Gemälde. Der Patio, nur dezent beleuchtet und dicht begrünt, läßt die Anwesenheit der Gäste nur erahnen. Niemand bleibt ungesehen: die wichtigsten Räume liegen im Obergeschoss, und dorthin geht es unter aller Augen über eine breite Treppe. Solch Ambiente ist die €15 oder mehr, den ein farbenfroher Cocktail oder Eisbecher hier nun `mal kostet, den Gästen offenbar wert. Der Ruf des Abaco hat sich seit der Eröffnung 1988 derart verbreitet, dass oft schon um 18 Uhr zum »Abendstart« eine Traube von Touristen in die Bar drängt. So nährt sich der große Erfolg zwar noch von selbst, aber das einstige Flair ist dahin, zumal das Personal auch nicht immer Lust hat.


Die Steigerung von Abaco ist das Abacanto, Gipfel der Exklusivität – oder Dekadenz, wie man`s nimmt. In abseitiger Lage am Rande des größten Gewerbegebietes Mallorcas wurde ein alter Palast für die Schönen der Nacht hergerichtet. Ein Garten voller Statuen und Brunnen umgibt das Anwesen. Üppige Dekorationen und edles Interieur versetzen die Gäste ins späte 18. Jahrhundert. Am besten sind Wochenendnächte ab 24 Uhr. Kein Eintritt, aber auch Extrempreise für Getränke. Anfahrt von der Autobahn in Richtung Inca, Abfahrt Sa Indiotería. Vom Kreisel fährt man rechts und nach der 2. Ampel noch einmal rechts ab in den Cami Nou, und man ist dort (ca. November bis März geschlossen).