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Die Fauna in Myanmar

Die ausgedehnten Waldgebiete Myanmars, sowohl im Tiefland als auch in den Hochländern, bieten einen Lebensraum für viele wilde Tiere, unter anderem Tiger, Elefanten, Leoparden, Wildbüffel, Hirsche, Schwarzbären, Wildschweine, Affen, Bergziegen, Flughörnchen, Stachelschweine, Nashörner sowie zahlreiche Vogelarten, Insekten und Reptilien. Eine Vielfalt an Giftschlangen sorgt dafür, daß Burma bei den durch Schlangenbisse verursachten Todesfällen weltweit den ersten Platz einnimmt.


Besonders gefürchtet sind die fast zwei Meter lange Russels Pit Viper und die Königskobra, die eine Länge von fünfeinhalb Metern erreichen kann. Außer ein paar Wasserschlangen sind mir auf meinen Reisen keine derartigen Exemplare oder sonstigen Schlangen begegnet.



Die meisten wilden Tiere leben in Regionen, die für Ausländer immer noch gesperrt sind. Zum Schutz von Myanmars einzigartiger Flora und Fauna hat die Regierung 3 National Parks, 17 Wildlife Sanctuaries und 3 Protected Wetlands eingerichtet. Die meisten davon können auch von ausländischen Touristen besucht werden.

Die Bergstämme jagen aber weiterhin alles, von dem sie meinen, daß es ihnen gehört. Die Fischer benutzen Reusen, Netze und Speere, um in Gebirgsflüssen, Seen oder Teichen einen guten Fang zu machen. Als Arbeitstiere werden Zugochsen gehalten – Zebus oder indische Buckelrinder –, die man in der Trockenzone häufig vor Holzkarren gespannt auf den staubigen Straßen sieht, Wasserbüffel, die auf den Reisfeldern der Feuchtgebiete zum Pflügen eingesetzt werden, und Elefanten, die in den Bergen Schwerstarbeit verrichten. Im übrigen sind die gängigsten Haustiere Rinder, Schweine, Federvieh, Katzen und jede Menge Hunde. Pferde und Esel kommen selten vor.