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Schräge Museen: Eine Reise zu den skurrilsten Sammlungen der Welt

Kategorie: Reisebücher des Monats ǀ

„Der nicht ganz gewöhnliche Guide zu den ungewöhnlichsten Orten der Sammelleidenschaft weltweit und vor der Haustür!“

Viele Menschen sammeln etwas, mehr oder weniger enthusiastisch. Katzen, Eulen und Teddybären gehören da noch zu den beliebteren Sammelobjekten. Meist fristen diese mühsam und über viele Jahre zusammengetragenen Gegenstände ein freudloses Dasein in heimischen Räumen oder Kellern.

Es ist schon eher selten, dass jemand seine ihm ans Herz gewachsene Kollektion in einem Museum einem zahlenden Publikum präsentieren kann und diese private Sammlung dann der Beginn einer Leidenschaft auch für andere ist.
„Schräge Museen“ stellt genau diese vor, aber darüber hinaus auch noch viele andere „verrückte“ Ausstellungen.*

 

Heißt schräg auch gut und interessant? (c)amazon.de

Aus hartnäckigen Sammelleidenschaften gingen weltweit zahllose ungewöhnliche Museen hervor, z.B. für Kleiderbügel, Schweine, Dackel, Rasenmäher, Hundehalsbänder…

Aber ausgefallene Museen gibt es noch mehr: Im Schattenmuseum (St. Petersburg) geht es nicht um die Ausstellungs-Gegenstände, sondern um die erstaunlichen Schatten, die sie werfen. 16.000 Haarsträhnen sind zu sehen in Avanos (Türkei). Die Spenderinnen der vielen Locken sind Frauen aus aller Welt.

In Las Vegas (USA) landen ausrangierte Neon-Leuchtschilder nicht auf dem Müll, sondern in einem eigens dafür eingerichteten Museum. Dem Fürst der Unterwelt und anderen Teufeleien ist das einzige Museum seiner Art weltweit in Kaunas (Litauen) gewidmet. Auf drei Etagen befinden sich über 2000 Teufel.

Die talentiertesten Bauchredner der Welt treffen sich jedes Jahr im Vent Haven Ventriloquist Museum in Fort Mitchell (USA). Zwischen zum Teil legendären Bauchrednerpuppen kann man alles über die Kunst des Bauchredens lernen.

Recycelter Schrott, unnütze oder unbrauchbare Erfindungen, Markenfälschungen – für alles findet sich ein entsprechendes Museum, ebenso für Nahrungs- und Genussmittel wie Käse, Nudeln, Pilze, Salz und Tabak.

Das kleine Taschenbuch Schräge Museen kostet 14,95€ und hat ein ungewöhnliches Format: 19x16 cm quer. Darin werden 86 kuriose Museen auf allen Kontinenten mit Bildern und Texten vorgestellt.
Auf einer kleinen Karte ist immer der jeweilige Ort grob eingezeichnet, wo sich das entsprechende Museum befindet, dazu die Angabe der Website und ein oder mehr kleine Symbole, aus denen hervorgeht, ob es nur etwas zum Anschauen gibt oder auch zum Mitmachen, ob man einen wohligen Nervenkitzel erwarten kann oder ob etwas Bekanntes nur ungewöhnliche Verwendung gefunden hat. Eine genaue Adresse der Museen ist nicht angegeben. Es fehlt leider auch ein Sachregister. Was man anschauen kann, ist bei vielen der in Buch vorgestellten Museen gar nicht auf Anhieb zu erkennen, sondern in den ausgesprochen knappen Texten verborgen. Darüber helfen auch die originell anmutenden Überschriften nicht hinweg.


Wer neugierig geworden ist und mehr über die kuriosen Museen wissen möchte, muss sich die notwendigen Informationen über die jeweilige Websites holen. Derzeit sind die die meisten der Museen wegen der Coronavirus Pandemie vorübergehend geschlossen, so dass Besuche vor Ort leider nicht möglich sind.

Das Buch ist ein originelles Mitbringsel für reiselustige Leute, die immer nach neuen Ideen für ihren Urlaub suchen, aber auch ein schönes Geschenk für humorvolle Sammler. Es macht einfach Spaß, kopfschüttelnd oder schmunzelnd darin zu blättern.

In gleicher Ausstattung sind bei Dumont erschienen:
Anhalten bitte!: Eine Reise zu den ungewöhnlichsten Haltestellen der Welt
Zimmer frei!: Eine Reise zu den verrücktesten Hotels der Welt