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China Reiseführer

China Landschaft; pixabay CC0

China-Reisen: Urlaub im Land des Lächelns

Die Kultur, die Menschen, das Essen, die Sprache – eigentlich ist in China fast alles anders als in unseren Breitengraden und genau deshalb ist das Land auch so faszinierend. Megastädte und einmalige Landschaften bieten dabei die Kulisse für eine Reise der besonderen Art. Die wichtigsten Informationen zu China als Reiseland im Überblick. 

Eine Reise nach China erfordert andere Vorbereitungen als etwa ein Urlaub auf Mallorca – schließlich sind Land und Leute teilweise völlig anders als in unseren Breitengraden. Mit den richtigen Tipps und Vorbereitung gelingt das Eintauchen in die fremde, faszinierende chinesische Kultur und der Urlaub im Land des Lächelns Sonne macht Lust auf mehr.

Beste Reisezeit und Reisewetter in China

China ist ein großes Land und dementsprechend unterscheiden sich die klimatischen Verhältnisse je nach Region. Generell gelten der Frühling und Herbst als die besten Reisezeiten – die Temperaturen sind dann angenehm warm, die Luft aber weniger drückend. Im Winter wird es speziell im Norden sehr kalt, während in Südchina zwar höhere Temperaturen herrschen, aber die meist fehlende Heizungen Touristen dennoch zum Frösteln bringen. Mit dem Sommer zieht in den meisten Regionen eine immense Hitze ein, dementsprechend exzessiv fällt vielerorts die Nutzung von Klimaanlagen aus.

  • Südchina: Im Süden des Landes herrscht von April bis September ein nasser bis feuchter Sommer mit Temperaturen bis zu 40 Grad. Mit Taifunen ist zudem an der Südostküste zwischen Juli und September zu rechnen – hier ist es übrigens meistens auch im Dezember noch warm genug, um im Meer zu baden, aber zwischen Januar und März kann kurzfristig auch ein Wintereinbruch stattfinden.
  • Zentralchina: Zentralchina, Schanghai und das untere bis mittlere Yangtse-Becken weisen kurze, kalte Winter auf, mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, während die Sommer lang, feucht und heiß sind. Häufiger Regen und große Hitze sind hier charakteristisch – das ist auch der Grund für die Bezeichnung „Backöfen Chinas“, mit der die drei Städte Chongqing, Wuhan und Nanjig bedacht werden. Ein Besuch dieser Städte ist vor allem für wetterfühlige Menschen im Sommer nicht zu empfehlen.
  • Nordchina und Tibet: Zwischen Dezember und März reichen weiter nördlich die Temperaturen in Peking kaum über den Gefrierpunkt hinaus, eisige Winde aus den Ebenen der Mongolei bringen zusätzlichen Frost. Das kühle bis gemäßigte Nordklima hat außerdem einen heißen, trockenen Sommer mit beinahe durchgehend 30 Grad zu bieten. In der nordwestlichen Region Xinjiang herrscht ein extrem heißer Sommer ohne die Feuchtigkeit der anderen Landesteile, die Winter sind hier jedoch so bitterkalt wie im gesamten Norden. Für Tibet im Südwesten empfehlen sich die Mitsommerwochen als beste Reisezeit: Auf den Plateaus ist es dann angenehm warm und trocken. Im Winter ist hier mit äußerst wechselhaftem Wetter und unangenehmer Kälte zu rechnen, zudem sind einige Teile Tibet infolge von Erdrutschen und Unwetter nicht einmal zugänglich. 

Keinesfalls an Feiertagen verreisen: In der ersten Mai- und Oktoberwoche, jeweils als „Goldene Woche“ bezeichnet, machen einige Hundert Millionen Chinesen Urlaub, dasselbe gilt rund um das Chinesische Neujahr – das heißt, dass sämtliche Transportmittel überfüllt sind, es kaum Tickets gibt und Urlaubsorte von Touristenmassen heimgesucht werden; auch Touren auf einen der heiligen Berge sind an den Feiertagen nicht zu empfehlen. 

 


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