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Sehenswürdigkeiten auf Formentera


Formenteras berühmter Sandstrand (c) RKH-Verlag Grundmann

Zuerst die gute Nachricht: Es gibt keine eigentlichen Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben müsste. Und das hat durchaus Vorzüge. Leuten, die vormittags über die Insel gerast sind, kann es passieren, dass sie am Nachmittag nicht wissen, was sie sich noch anschauen sollen. Andererseits gibt es Stammgäste, die seit Jahren kommen und immer wieder Neues entdecken. Es ist wohl eine Sache der Einstellung. Zeit sollte man sich nehmen – und Freude am Unspektakulären mitbringen.

Hier ein paar Anhaltspunkte:

Das Gebiet der Salinen, zu dem neben den Salzpfannen auch ein Salzsee sowie Dünen, Strände und Pinienwälder gehören, ist für Wanderungen und Radtouren bestens geeignet. Nicht weit davon liegt das Großsteingrab Ca Na Costa. Sehenswert ist auch die Wehrkirche im 3 km entfernten San Francisco. Kinder können sich auf einen Besuch in der Tropfsteinhöhle bei San Fernando freuen, während sich die geschichtsbewussten Erwachsenen mehr für die Grundmauern des römischen Kastells bei Es Caló interessieren werden. Am Ortsausgang von El Pilar de la Mola steht eine restaurierte Getreidemühle, und von dort, immer geradeaus wie auf einer Landebahn, gelangt man zu einem alten Leuchtturm. Hier, an der über hundert Meter hohen Steilküste, wirkt die Insel wie abgebrochen – doch das muss nicht das Ende der Inseltour sein. Gefragt sind Improvisationstalent und Entdeckerfreude.