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Karte von Los Christianos © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how -
Karte von Los Christianos

Hafen

Touristischer Brennpunkt ist der Hafenbereich von Los Cristianos mit Strand, Meerespromenade, der zentralen Fußgängerpassage Pablo Abil, und regem Schiffsverkehr. Die Fährreederei Fred Olsen bedient insbesondere die greifbar nahe Nachbarinsel.

Infobüro

La Gomera (aber auch El Hierro und La Palma), hinter der sich allabendlich die untergehende Sonne versteckt. Bei einem Bummel auf der Hafenmauer oder dem Fähranleger schaut man über die Segel- und letzten Fischerboote, eine kleine Werft, eine Cofradía (Fischereigenossenschaft) und Stände mit fangfrischem Fisch. Kioske werben für allerhand Touren auf dem Wasser: Segeltörns, Piraten- und Glasbodenbootsfahrten, Hochseesegeln, Riesen- Bananenritt, Paragliding im Schlauchboot-Schlepp oder Fahrten mit attraktiven Katamaranen.

Der Hafenstrand

Der zentrale helle Sandstrand im Anschluss ans Hafenbecken ist 500 m lang, durch die Kaimauer gut wellengeschützt und verläuft flach ins Wasser. Nur eine Stufe trennt ihn von der Promenade. Das (Sonnen-) Baden findet inmitten der Betriebsamkeiten zwischen Hafen und bummelnden Touristen statt. Als dieser Strand aus allen Nähten platzte, wurde »um die Ecke« zur Entlastung die Playa de Las Vistas hergerichtet.

Plaza Galdos und Promenade

Von der zentralen, weitläufigen Plaza Galdos am Hafen zieht sich die palmenbestandene Strandpromenade (Paseo Marítimo) nach Norden bis zum vorläufigen Ende der Wohnanlagen, vorbei an Hotels und Apartmenthäusern der Mittelklasse – meist aus Zeiten des frühen Tourismus.

Der Küstenstreifen zwischen dem Grand Hotel Arona und dem Berg Guaza sollte ebenfalls »erschlossen« werden. Zum Glück wurde er jetzt unter Naturschutz gestellt.



Iglesia del Carmen © by Hans-R. Grundmann - Reise-know-how - Verlag
Iglesia Nuestra Señora del Carmen

Plaza del Carmen

Von der Plaza Galdos führen Sträßchen – gesäumt von Läden und Lokalen in 4-6 stöckigen Apartmenthäusern – sanft bergan bis zum Herzen der Stadt, der Plaza del Carmen. Sie wird dominiert von der Iglesia del Carmen und dem feinen Stadthotel Reverón. Der von oberhalb der Plaza kommende Autoverkehr wird tangential abgeleitet, so dass fast alle Straßen unterhalb den Fußgängern
gehören. Hier kann man inmitten von Terrassenrestaurants und dem üblichen Angebot an gemischten Touristenläden bummeln. Es ist bunt, voll und laut (etliche Spielhöllen). Die bei Einheimischen beliebten Tapa-Kneipen finden sich kaum noch. Gehalten haben sich aber einfache Pensionen, die gern von Wanderern und Rucksacktouristen auf dem Weg nach La Gomera gebucht werden.

Playa de las Vistas und Promenade

Wer vom Hafen Richtung Las Américas/Costa Adeje gelangen will, muss durch einen kurzen Tunnel, über den der Verkehr zum und vom Fährhafen rollt. Jenseits des Tunnels beginnt einer der bestgelungenen Küstenabschnitte im Süden, der gut 1 km lange Las Vistas-Strand mit dem Hügel Montaña Chayofita dahinter.

An der breiten, flach bebauten Vistas-Strandpromenade liegt auch die von Schweden geleitete Klinik Wintersol, die schon seit 1963 Körperbehinderte (vor allem MS-Kranke) hervorragend betreut. Der Einfluss der schwedischen Pioniere ist in Los Cristianos vielfach sichtbar: die Avenida hinter dem Vistas-Strand heißt Suecia (Schweden), die Casa Suecia liegt am Hafenstrand und Svenska Kyrka, eine Tagesstätte mit Kulturzentrum, findet sich direkt an der Promenade östlich des Hafens.

Ruhe gibt es hier indessen nicht mehr. Immer mehr Restaurants, Night-Clubs und Bars haben den Bereich zum dicht konzentrierten »Strip« für junge Nachtschwärmer gemacht. Der Vistas-Strand endet an der kleinen Landzunge Punta de Camisón. Der daran anschliessende Playa Camisón zählt zu den schönsten von Las Américas.

Wanderung

Eine schöne Wanderung startet im Zentrum von Los Cristianos zum Vulkan Guaza.