Denia – Tipps für einen gelungenen Urlaub

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Denia im Norden der spanischen Provinz Alicante lässt sich als das Tor zur Costa Blanca bezeichnen. Hier öffnet sich die Tür zu einer erholsamen Auszeit in der Sonne für alle, die Strände, Natur, Wassersport und Kulinarik gerne miteinander verbinden.

Blick auf die pittoreske Altstadt von Denia; (CC0, Ruth Archer, Pixabay)

In der hübschen Stadt mit seinem ursprünglich erhalten gebliebenen Stadtkern herrscht gangjährig ein warmes, angenehmes Klima mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 20 Grad. Was macht Denia so besonders? Es punktet mit ausnehmend schönen Stränden, einer geradezu majestätischen Burg über der Stadt und mit dem Montgó – dem Berg, den man gemeinsam mit der Landschaft der Umgebung zum Naturschutzgebiet erklärt hat.

Außerdem liegt die Stadt direkt am Meer und hat somit einen Hafen – und das wiederum sorgt dafür, dass Denia auch für Gourmets und Fisch- und Meeresfrüchteliebhaber so einiges zu bieten hat. Auch andere kulinarische Besonderheiten aus Denia sollten Urlauber unbedingt probieren: von Espensat, über Llandeta bis hin zu Cocas und Kürbiskuchen. Neben dem regionalen Fischhafen verfügt die Stadt über zwei Jachthäfen und ist Ausgangspunkt für Fähren nach Mallorca, Menorca und Ibiza.

Insgesamt erstreckt sich Denia über eine Fläche von 66,2 m² und hat eine einmalige Küste, die sich auf einer Länge von 20 km aufspannt: beginnend mit feinsten Sandstränden im Norden bei Las Marinas und mit felsigen Abschnitten bei Las Rotas endend. Die Region ist somit in vier Gebiete unterteilt: Dazu gehören die erwähnte Felsküste Las Rotas, der Naturpark Montgó, die Sandstrände Las Marinas und das Zentrum der Stadt. Auch die Dörfer La Jara im Norden, Jesus Pobre im Westen hinter Montgó und La Pedrera sind Ortsteile von Denia.

Als einer der schönsten Strände Denias gilt der breite, feinsandige und ruhige, 8 km lange Strand Oliva Nova, der ideale Bedingungen für entspannte Spaziergänge und einige Campingplätze bietet. Wer es liebt, die Unterwasserwelt zu entdecken, begibt sich zur Bucht an der Cabo de San Antonia: Hier lässt es sich wunderbar schnorcheln und schwimmen. Alle Strände von Denia haben für ihre Sauberkeit und Wasserqualität die sogenannte blaue Fahne bekommen. An vielen bieten die beliebten „Chiringuitos“, die kleinen hölzernen Barhütten, erfrischende Getränke und kleine Snacks.

Die Stadt selbst wird vom „Castell de Denia“ geprägt: der alten Burg, die während muslimischer Besatzungszeit (sie lösten ab 713 v. Chr. die Römer ab) erbaut und im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges befestigt wurde. Heute beherbergt die Burg ein archäologisches Museum, das die Geschichte Denias von 200 v. Chr. bis zum 18. Jahrhundert vermittelt. So lassen sich die Restbestände der römischen Ära an der Ostseite der Burg (Torre del Galliner) entdecken, das Eingangstor (Portal de la Vila), die Bögen und Dächer des Portals del Baluart und der Torre del Mig stammen noch aus der muslimischen Ära. Die christliche Ära lässt sich anhand der Stadtmauer (Vila Vella, die das Stadtzentrum vom 18. Jahrhundert bis zum Guerra de Sucesión umschloss) erkennen. Zudem gibt es ein Völkerkundemuseum und ein kleines Spielzeugmuseum, das Exponate aus dem Zeitraum 1904–1960 zeigt.

Ein Urlaub in Denia und der Region eignet sich für Familien gleichermaßen wie für einen entspannten Paarurlaub oder eine erholte Zeit mit Freunden: Sonnenliebhaber, Wassersportler und Naturfans kommen hier genauso auf ihre Kosten wie Freunde der spanischen Küche.