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Joshua Tree National Park


Joshua Trees im Park; pixabay

Der Name dieses ausgedehnten Parks (ca. 2.300 km2) bezieht sich auf den baumartigen Joshua Tree (Yucca), der an einigen Stellen der hier bereits wieder höher liegenden Halbwüste (ab 300 m in der Ebene mit Erhebungen bis zu 1.700 m) große Areale bedeckt. Das Zusammenspiel der oft bizarren Joshua Trees mit der eigenartigen Felslandschaft drumherum verleiht diesem Nationalpark einen unverwechselbaren Reiz: www.nps.gov/jotr.


Die Straße ab Joshua Tree führt durch das zu Recht so bezeichnete Wonderland of Rocks. Für kurze Wanderungen (z.B. ins Hidden Valley und auf den Ryan Mountain) und Geländeerkundungen bestehen zahlreiche Gelegenheiten, sofern einem danach vor lauter Hitze zumute ist (im Sommer bis 50°). Einen schönen Überblick bis hinüber zur I-10 und Palm Springs bietet der Aussichtspunkt Keys View am Ende der 5-mi-Stichstraße (asphaltiert).

Wanderempfehlung im Joshua Tree National Park

Auch wenn die mächtigen Granitfelsen nicht danach aussehen, im Gebiet des heutigen Nationalparks wurde einst mehr oder weniger erfolgreich nach Gold geschürft. An der Straße zum Keys View passiert man den Abzweig zum Ausgangspunkt für den Trail zur Lost Horse Goldmine. An dessen Ende stehen noch erhaltene Holzstrukturen der alten Anlage (4 mi retour).



Karte Joshua Tree National Park und Umgebung © by Hans-R. Grundmann - RKH-Verlag
Karte Joshua Tree National Park und Umgebung; © by Hans-R. Grundmann - RKH-Verlag

Geführte Wanderung im Joshua Tree NP

Einen Einblick in das Leben der Goldsucher Anfang des 20. Jahrhunderts liefert die Keys Ranch Guided Walking Tour (Okt.-Mai Sa+So 10 und 13 Uhr, werktags unregelmäßig, $5/Person; Reservierung unter (760) 367-5555). Geheimtipp für Fans von Ghost Towns. (Ohne Rangerführung ist der Trail gesperrt).

Camping im Joshua Tree National Park

Unübertroffen ist das Campen in diesem Park, obwohl die Plätze überwiegend ohne jeden Komfort und Wasser sind. Sie kosten deshalb nur $10 bis auf Black Rock (ungepflegt) und Cottonwood außerhalb des Felswunderland-Gebietes. Letztere sind zwar weniger reizvoll, haben aber Wasser und kosten deshalb $15. Black Rock und Indian Cove (isoliert, aber toller Platz, speziell für Kletterfreaks) können zentral reserviert werden.


Empfehlung

Am schönsten sind Jumbo Rocks, Ryan und Hidden Valley, auch Indian Cove (nur kurze Anfahrt von der #62). Die Stellplätze dort wurden liebevoll zwischen Felsen und Wüstenvegetation plaziert und animieren auch »Amateure« zu Kletterwanderungen.

Hinweis

Von Oktober bis Mai sind die Campgrounds an Wochenenden meist knallvoll; So-Do jedoch ist Unterkommen nie ein Problem. Feuerholz ist im Park nicht vorhanden. In Anbetracht der vielen romantischen, felsgeschützten Feuerstellen darf man auf keinen Fall vergessen, es vor der Einfahrt zu beschaffen.

Klima

Die hohen Tagestemperaturen in den Sommermonaten sollten nicht vom Besuch abhalten. Selbst 40°C im Schatten sind bei der dort vorherrschenden Trockenheit noch zu ertragen. Die Nachttemperaturen sinken auch im Hochsommer in der Regel auf ein erträgliches Niveau, früher oder später im Jahr kann es recht kühl werden. Nachtfröste gibt es noch im Mai und schon im Oktober. Sogar Schneefall ist im Winterhalbjahr möglich.

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Campingplatz Joshua Tree National Park © by Hans-R. Grundmann - RKH-Verlag
Campingplatz Joshua Tree National Park; © by Hans-R. Grundmann - RKH-Verlag