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Das Wynn Resort Kasino

Das Wynn Resort Casino (2.700 Zimmer, www.wynnlasvegas.com, mittlerweile erweitert um den »Bruder« Encore mit 2.000 Suiten), wurde benannt nach dem Investor Steve Wynn. Es setzte mit verschwenderischem Luxus selbst im nicht leicht zu beeindruckenden Las Vegas 2005 tatsächlich noch einmal neue Maßstäbe. Dabei hatten Anlagen wie das Venetian, das Bellagio und andere in den Jahren davor das Anspruchsniveau schon ganz schön hoch gehängt.

Was ist so grandios an dieser Anlage, von der man vom Strip aus fast nur den hohen geschwungenen Hotelquader mit der braungoldenen Glasfassade sieht?

  • Zunächst ist da die fulminante Innenarchitektur in Kombination mit edelster Einrichtung und Dekoration: Kronleuchter, Gemälde, Marmor, Bodenmosaike, teure Teppiche und eine Pracht exotischer Blüten und Pflanzen. In der Rezeption hing bis vor kurzem das $50-Mio-Gemälde »Le Rêve« (Der Traum) von Pablo Picasso. Nachdem Wynn selbst es bei einer Präsentation mit seinem Ellbogen rammte und beschädigte, scheiterte dessen Verkauf zum anvisierten Rekordpreis von $139 Mio.
  • eine geschwungene (!) Rolltreppe führt zur Parasol Down Bar, wo vom Außenbereich der Blick auf den Lake of Dreams mit Wandwasserfall fällt, über den abends eine spektakuläre Lasershow projiziert wird.
  • den Hotelgästen, und nur ihnen, steht eine traumhafte Poollandschaft mit privaten Cabanas (ab $300!) zur Verfügung.
  • die 18 Restaurants und Bars des Hauses sind alle vom Feinsten, versteht sich; desgleichen die visuell effektvolle Showbühne (Eintrittskarten ab $80) und die Nachtclubs »Tryst« und »Lure«.
  • auch nur für Hotelgäste ist der sagenhafte von Stararchitekt Tom Fazio gestaltete Golfplatz mit 36 Fairway Villas für VIPs gleich hinter dem zentralen Gebäudekomplex. Steven Spielberg und Richard Branson sollen dort schon genächtigt haben für bis zu $5.000 pro Nacht. Eine Runde Golf (18 Löcher) kostet $500, auch beachtlich.

Und dann gibt’s da noch die Esplanade Shops mit dem einzigen Geschäft von Manolo Blahnik außerhalb von Manhattan, den Ferrari-Maserati Ausstellungsraum ($10 Eintritt) mit Bestellfunktion und natürlich auch die unvermeidlichen Kasinosäle – hier in besonders luxuriöser Gestaltung.